DFB-Sportgericht
153.000 Euro Geldstrafe für den Hamburger SV

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Hamburger SV im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 153.000 Euro belegt. Davon kann der Verein bis zu 51.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Dezember 2026 nachzuweisen wäre.
Im Rahmen des Bundesligaspiels bei Borussia Dortmund am 21. März 2026 zündeten Zuschauer im Fanbereich des Hamburger SV insgesamt 48 Bengalische Feuer, 84 Blinker, zehn Rauchkörper, acht Sprühstifte sowie eine Rakete.
Die Geldstrafen kommen mittelbar fußballnahen Stiftungen zugute, da sich das Spendenvolumen des DFB traditionell im Schwerpunkt (aber nicht ausschließlich) an der Höhe der Ordnungsgelder orientiert. Bedacht werden Einrichtungen, die mit ihren Tätigkeiten mit den Satzungszwecken beziehungsweise der Zweckverwirklichung des DFB übereinstimmen.
Das Urteil ist rechtskräftig.
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Autor: dfb

DFB-Sportgericht weist Einspruch von Dynamo Dresden zurück
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