Die DFB-Zentralverwaltung

Die Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes befindet sich in Frankfurt am Main. Ihren Sitz hat sie seit 1974 in der Otto-Fleck-Schneise 6. Ursprünglich ein Bungalow, der das Organisationskomitee der WM 1974 beherbergte, bietet der Gebäudekomplex Platz für die mehr als 200 DFB-Mitarbeiter. Der stetige Ausbau des Hermann-Neuberger-Hauses spiegelt das immer größer werdende Aufgabenfeld des Verbandes wider.

Mehr als sieben Millionen Mitglieder, rund 25.000 Vereine, rund 157.000 Mannschaften – im Jahr 2017 ist der DFB einer der größten Sportfachverbände der Welt geblieben. Zum großen Ganzen zusammengefügt wird dieses beachtliche Zahlenwerk, das sich zudem in mehr als 90.000 Spielen pro Woche niederschlägt, durch eine effektive Kooperation von zahllosen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in den Kreisen und Bezirken, in den 21 Landes- und fünf Regionalverbänden. Gesteuert und koordiniert an der Spitze der Pyramide von einer straffen, überschaubaren, gleichwohl immer größer gewordenen internen Organisation, der Zentralverwaltung des DFB in Frankfurt am Main.

Die Zentralverwaltung des deutschen Fußball-Bundes – sie erfüllt viele wichtige Aufgaben und ist unter anderem auch für das Schiedsrichterwesen und die Sportgerichtsbarkeit des unter dem Dach des DFB eigenständigen Ligaverbandes und dessen Deutsche Fußball Liga (DFL) zuständig.

In der Otto-Fleck-Schneise 6 hat die DFB-Zentrale seit 1974 ihren Sitz. Zunächst in einem Bungalow, der im September 1972 fertiggestellt worden war und ursprünglich das Organisationskomitee für die WM 1974 beherbergte. So wechselhaft und von stetigem Wachstum geprägt wie die Entwicklung des deutschen Fußballs ist auch der Werdegang seiner zentralen hauptamtlichen Verwaltung. Seine erste Geschäftsstelle installierte der DFB 1910 in Dortmund, dem Wohnort des damaligen ersten hauptamtlichen DFB-Geschäftsführers Walter Sanß als einzigem Angestellten. Als Sanß im Ersten Weltkrieg zum Militär eingezogen wurde, schloss der DFB die Geschäftsstelle in Dortmund und verlegte sie 1916 nach Kiel, wo Georg B. Blaschke, ein Gründungsmitglied von Holstein Kiel, seit 1915 als ehrenamtlicher Geschäftsführer des DFB tätig war.