Ohne Schiris geht es nicht

Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden, Situationen blitzschnell erkennen und bewerten, Führungsstärke und Stressresistenz. Alltag der Schiedsrichter in Deutschland. Von den Junioren bis zu den Senioren, von der Kreisklasse bis in die Bundesliga – ohne unsere Unparteiischen geht es nicht.

In Deutschland finden jährlich Millionen Fußballspiele statt. Jedes Spiel will an- und abgepfiffen werden, jedes Spiel benötigt jemanden, der den Regeln zur Geltung verhilft: einen Schiri, der den Aktiven die Möglichkeit gibt, im organisierten Ligabetrieb Fußball zu spielen.

Das Schiedsrichterwesen in Deutschland befindet sich in einem stetigen Wandel, um entsprechend modern und zielorientiert seine Aufgaben wahrnehmen zu können.
Dafür hat sich der DFB im Schiedsrichterbereich einer umfassenden Strukturreform unterworfen. Das Schiedsrichter-Elitewesen ist zum 1. Januar 2022 in eine eigene Gesellschaftsform ausgegliedert worden.

"Schiedsrichter sind Leistungssportler", sagt Lutz Michael Fröhlich, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, deren Anliegen deswegen vor allem ist, die Rahmenbedingungen für Deutschlands Spitzenschiedsrichter weiter zu professionalisieren. Zur Sportlichen Leitung der Elite-Schiedsrichter gehören Peter Sippel, Rainer Werthmann, Florian Meyer, Dr. Jochen Drees und Jan-Hendrik Salver. Florian Götte ist Geschäftsführer für den Bereich "Management und Organisation".

Vorsitzender des DFB-Schiedsrichterausschusses ist Udo Penßler-Beyer. Die wichtigen Schnittstellen "Regelauslegung" und "Talentförderung" werden Hand in Hand bearbeitet. Dabei hilft auch das gute Zusammenspiel mit der von Moiken Wolk geleiteten Abteilung Schiedsrichter*innen beim DFB.