Frauen-Nationalmannschaft
Wück: "Mentalität hat deutsche Mannschaften immer ausgezeichnet"

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der UEFA Women's EURO nach dem 2:1 (0:1) gegen Dänemark die volle Punkteausbeute auf dem Konto und das Viertelfinale fest im Blick. Nach der Partie in Basel hat DFB.de Stimmen zum Spiel gesammelt.
Bundestrainer Christian Wück: Mentalität hat deutsche Mannschaften immer ausgezeichnet. Wir haben drei Nackenschläge in der ersten Halbzeit gehabt mit den zwei VAR-Entscheiden und dem Gegentor. Das macht was mit einer Mannschaft. Ich rechne es dem Team hoch an, wie viel Willen und Einsatz es gezeigt hat, um das Spiel zu drehen. Es war unheimlich wichtig, dass wir den Ausgleich erzielen. Es zeichnet Sjoeke (Nüsken; Anm. d. Red.) aus, dass sie die Verantwortung übernommen hat.
Lea Schüller: Man darf sich von Schiedsrichterentscheidungen nicht beirren lassen. Es hilft nicht, lange darüber nachzudenken. Wir sind als Team stark genug, um uns aus solchen Momenten gemeinsam herauszuholen. Bei meinem Tor hat mich Jule Brand vorm Tor super freigespielt. Ich stand ja allein vor dem Tor und musste den Ball nur noch einschieben. Die letzten Minuten auf der Bank waren dann zum Schluss der Horror.
Sjoeke Nüsken: In der U 17 hatte ich mal einen Elfmeter geschossen, aber das ist lange her. Ich habe gesagt, ich nehme den jetzt und mache ihn rein. Das hat auch gut funktioniert. Es war ein sehr zerfahrenes Spiel, es war schwierig, in den Rhythmus zu kommen. Wir haben noch ein Spiel und wollen Gruppenerster werden.
Klara Bühl: Es war ein sehr kurioses Spiel. Es war wirklich alles dabei: Ein Elfmeter wurde zurückgenommen, dann wurde einer gegeben. Sogar die Schiedsrichterin war verletzt und musste behandelt werden. Am Ende sind wir einfach super glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben beschlossen, Giulia Gwinn dabei haben zu wollen. Deshalb haben wir alle das Armband getragen. Ich habe während des Spiels immer wieder darauf geschaut. Das tut dem Teamgeist gut, und ich hoffe, dass sich Giulia auch gefreut hat.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft, Europameisterschaft, Frauen-EURO 2025
Autor: dfb

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