Frauen-Nationalmannschaft
Wück: "Die Leistung aus Kaiserslautern zu Ende führen"

Im Finale der UEFA Women’s Nations League geht es für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Dienstag (ab 18.30 Uhr, live in der ARD) im Rückspiel gegen Gastgeber Spanien in Madrid um den Titel. Am Vorabend des "Endspiels" sprachen Bundestrainer Christian Wück und Mittelfeldspielerin Elisa Senß über Gegner, Ziele und Herangehensweise.
Christian Wück über ...
...das Finalrückspiel: Die Regeneration stand nach dem Hinspiel an erster Stelle. Es war sehr kräftezehrend und aufreibend für uns. Am freien Sonntag konnten die Spielerinnen auch mal mental abschalten. Seit Montag liegt der volle Fokus auf dem Finale und ich hoffe, dass wir die Leistung aus Kaiserslautern hier zu Ende führen können.
...das Stadion: Es ist etwas ganz Besonderes in diesem Stadion spielen zu können. Wir wachsen daran, das ist für die Entwicklung der Spielerinnen wertvoll und wichtig, weil sie erfahren, was möglich ist, wenn sie ihre Topleistungen abrufen. Ich weiß nicht, wie voll es morgen sein wird, aber ich hoffe, dass ganz viele Zuschauer kommen werden.
...die Verletzung von Aitana Bonmati: Ich wünsche ihr alles Gute und eine schnelle Genesung. Trotz aller Rivalität ist es unfassbar wichtig, dass sie schnell zurück kommt, weil sie eine exzellente Fußballspielerin ist. Es ist unstrittig, dass sie aktuell eine der besten Spielerinnen der Welt ist. Aber dennoch ist Spanien in der Lage, jede Spielerin zu ersetzen, Von daher tangiert uns das in unserer Art Fußball zu spielen nicht.
...den Gegner: : Es ist fast schon ein Flashback, denn dasselbe habe ich vor dem Rückspiel gegen Frankreich auch gesagt. Die Spanierinnen werden zeigen wollen, dass es im Hinspiel ein Ausrutscher war. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, das wütende Spielerinnen auch Lücken aufgehen lassen und die Defensive auch mal vernachlässigen können. Wir wollen ein frühes Gegentor vermeiden.
...die Entwicklung der Mannschaft: Wir haben ein anderes Fundament gefunden. Die Spielerinnen haben gemerkt, dass sie Fehler machen dürfen und dann nicht alles über den Haufen geworfen wird. Diese Entwicklung mit sehr kompakter Spielweise, dem schnellen Umschalten und aktivem Fußball haben sie jetzt verinnerlicht.
Elisa Senß über ...
...die Vorfreude aufs Spiel: Die Vorfreude vor ist sehr groß. Ein Finale spielt man nicht jeden Tag. Es ist ein sehr schönes Stadion mit hoffentlich sehr großer Kulisse. Wir freuen uns darauf.
...die fehlende Effektivität: Natürlich haben wir das Spiel analysiert und über die Szenen gesprochen. Wir brauchen wieder eine gute Basis. Wir hatten ein gutes Pressing und waren griffig in den Zweikämpfen. Und man muss hervorheben, dass wir in diesen Phasen so dominant gespielt haben. Es ist wichtig, dass wir da anknüpfen und unsere Chancen dann effektiv nutzen.
...Nervosität: Das spielt auch eine Rolle, aber das setzt man um in Fokus und eine gewisse Vorfreude. Das Schöne am Fußball ist auf so hohem Niveau performen zu dürfen. Das sind die Spiele, die man spielen und gewinnen will.
...die Weiterentwicklung: Es hat sich viel getan im vergangenen Jahr. Einige Spielerinnen haben aufgehört, dafür sind junge dazugekommen. Wenn man zurückblickt, ist es eine Riesenentwicklung, die wir genommen haben, was den Teamgeist angeht. Das ist etwas, das uns begleitet und gestärkt hat. Wir sind noch ein Stück weiter zusammengerückt und ich bin überzeugt, dass wir das morgen schaffen können.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft, Nations League
Autor: dfb

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