Frauen-Nationalmannschaft
Wück: "Die eingewechselten Spielerinnen waren sofort da"

Zwei Halbzeiten, zwei unterschiedliche Gesichter in Nürnberg. Dank einer starken zweiten Halbzeit setzte sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im ersten Heimspiel der UEFA Women's Nations League mit 4:1 gegen Österreich durch. DFB.de hat die Stimmen zum Spiel.
Christian Wück: Die erste Halbzeit hat mir gar nicht gefallen. Da war sehr viel Stückwerk dabei, wir haben viele leichte Fehler gemacht und alle Zweikämpfe verloren. Ich war überhaupt nicht zufrieden, die Mädels aber auch nicht. Unsere Einwechslungen haben diesmal funktioniert, alle unsere Maßnahmen, die wir ergriffen haben, taten Gott sei Dank der Mannschaft gut - und das war der Schlüssel heute. Die eingewechselten Spielerinnen waren sofort da und haben die Mannschaft mitgezogen. So stelle ich mir das Mannschaftsgefüge vor.
Laura Freigang: Wir haben es in der zweiten Halbzeit mit ein paar Umstellungen gegen den Ball besser gemacht haben. Wir mussten heute intensiv dagegenhalten. Österreich hat es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir haben dann nachgelegt und wurden belohnt. Mein Tor vor der Halbzeit war wichtig, aber auch die drei Treffer danach. Ein Heimsieg hat uns echt gefehlt. Wir wollten der Kulisse etwas bieten und das haben wir geschafft. Wir freuen uns über den Sieg.
Linda Dallmann: Der Auftrag an Sara Däbritz und mich war, Sicherheit zu geben und die Bälle gut zu verteilen. Wir haben etwas mehr Erfahrung auf dem Buckel, dass wir solche Spiele kennen. Die Mannschaft hat es insgesamt gut umgesetzt in der zweiten Halbzeit. Joker haben ihre Rolle. Es ist wichtig, dass Spielerinnen von der Bank funktionieren. Und alle, die heute reingekommen sind, haben einen guten Job gemacht.
125 Jahre DFB - 125 Jahre Fußballliebe
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Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft, Nations League
Autor: dfb

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