2. Frauen-Bundesliga
Stuttgart zieht wieder an Sand vorbei

Die Tabellenführung in der 2. Frauen-Bundesliga hat auch nach der zweiten Runde im neuen Jahr 2026 gewechselt. Aufsteiger VfB Stuttgart kletterte am 16. Spieltag durch den 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach dank der um 13 Treffer besseren Tordifferenz wieder auf Platz eins.
Nach zuvor zwei Unentschieden nacheinander legten die frühere Bundesliga-Torschützenkönigin Nicole Billa (20.) und Jana Beuschlein (32.) den Grundstein für die volle Punktausbeute. Daphina Redzepi (52.) ließ die Führung zwischenzeitlich noch komfortabler ausfallen. Alina Abdii (60.) konnte für Mönchengladbach wieder verkürzen. Die fünfte Niederlage in Serie und damit auch den Sturz auf einen Abstiegsplatz konnte die Borussia aber nicht mehr verhindern.
Beim Sprung an die Tabellenspitze profitierte der VfB Stuttgart auch davon, dass der SC Sand keinen Dreier einfahren konnte. Der Meisterschaftsrivale musste sich mit einem 1:1 (1:1) gegen den VfL Bochum begnügen. Die Führung der Gastgeberinnen durch Pija Reininger (45.) hielt nicht lange. VfL-Kapitänin Dörthe Hoppius (45.+1) gelang noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die schnelle Antwort. Der Ausgleich war auch gleichbedeutend mit dem Endstand.
Mainz 05 erneut torlos
Nun sieben Punkte hinter der Spitze und hinter einem Aufstiegsplatz rangiert der 1. FSV Mainz 05. Das Team von Trainer Takashi Yamashita trennte sich 0:0 im Aufsteigerinnenduell von Viktoria Berlin. Für die Mainzerinnen war es das zweite torlose Heimspiel nacheinander. Seit jetzt drei Begegnungen wartet der FSV auf einen Dreier. Gegen die Viktoria handelte sich kurz vor Schluss Kara Bathmann bei den Gastgeberinnen wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte ein (90.+3). Auswirkungen auf das Ergebnis hatte der Platzverweis aber nicht mehr.
Die Formkurve der fünftplatzierten SG 99 Andernach zeigt im Jahr 2026 weiter nach oben. Nach dem 2:2 beim Aufstiegsanwärter VfB Stuttgart legte das Team von Trainerin Isabelle Hawel nun ein 2:1 (2:0) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam nach. Maren Weingarz (25.) und Malou Müller (31.) brachten die SG innerhalb von wenigen Minuten auf Kurs. Annika Wohner (62.) konnte zwar für Potsdam verkürzen. Der ehemalige Frauen-Bundesligist kassierte aber dennoch die dritte Niederlage nacheinander.
Erster Sieg für Warbeyen
Im 16. Versuch fuhr der Tabellenletzte VfR Schwarz-Weiß Warbeyen erstmals die volle Punktausbeute ein. Der Aufsteiger gewann 2:1 (0:0) beim FC Ingolstadt 04. Maßgeblichen Anteil daran hatte Marit Cleven (64./85.), die gleich beide Treffer beisteuern konnte. Das Anschlusstor der Ingolstädterinnen, die zuvor drei Siege in Serie gelandet hatten, durch Nina Penzkofer (90.+7) kam zu spät.
Die zweite Mannschaft des FC Bayern München hat die Abstiegszone der 2. Frauen-Bundesliga verlassen. Das Team von Trainer Jerome Reisacher behauptete sich 3:2 (1:1) im Nachwuchsduell mit dem VfL Wolfsburg II. Dabei sah es zunächst danach aus, als würden die Wolfsburgerinnen in der Tabelle vor den Gastgeberinnen bleiben. Weronika Arasniewicz (19.) und Hitomi Yamaue (75.) brachten den VfL gleich zweimal in Führung. Elira Terakaj (25./78.) glich für den FCB aber jeweils aus, ehe die eingewechselte Laila Portella (84.) sogar noch den Heimerfolg perfekt machte.
Die Partie zwischen dem SV Meppen und der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt konnte nicht wie geplant über die Bühne gehen. Der Platz in der Hänsch-Arena war witterungsbedingt unbespielbar. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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