DFB-Pokal
Möller: "Man würde sich so eine Paarung für das Endspiel wünschen"

Über das DFB-Pokalspiel der 2. Hauptrunde zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund heute Vorabend (ab 18.30 Uhr, live im ZDF und bei Sky) will Andreas Möller (58) sehr gern sprechen. Es sind ja schließlich zwei seiner Ex-Klubs, mit denen ihn viel verbindet. Allerdings bittet der Weltmeister von 1990 um Eile. Seit seine Biographie "15 Sekunden Wembley" erschienen ist, hetzt er von einem Termin zum anderen. Für ein paar Fragen von DFB.de fand er doch noch Zeit.
DFB.de: Herr Möller, was haben Sie eigentlich gedacht als das Los diese Paarung schuf? Etwa "Mist, einer fliegt aber früh raus?"
Andreas Möller: Nein, das nicht. Dass es ein spannendes Spiel werden wird, auf das man sich freuen kann. Im Pokal muss ja auch eine Entscheidung fallen, einer wird gewinnen. Aber es ist sicherlich so, dass man sich so eine Paarung für ein Endspiel wünschen würde.
DFB.de: Können Sie sich dann überhaupt mit dem Sieger freuen? Wie nahe sind Ihnen Ihre ersten beiden Bundesligavereine noch?
Möller: Das sehe ich sportlich und nehme, wie es kommt. Für die Eintracht spricht sicherlich der Heimvorteil, bei dem was hier immer los ist im Waldstadion.
DFB.de: In Dortmund sind sie vor 25 Jahren weggegangen, ihr letztes Spiel für die Eintracht war vor 21. Wie sind da noch die Kontakte?
Möller: Ob Manni Binz und Charly Körbel von der Eintracht oder Michael Zorc, Stefan Reuter oder Matthias Sammer vom BVB – wen soll ich da noch alles aufzählen? Im Fußball begegnet man sich doch andauernd.
DFB.de: Und wie sind die Sympathien auf ihre Ex-Klubs verteilt?
Möller: Ich habe für vier Klubs gespielt, auch noch für Juventus Turin und für Schalke 04 und pflege noch zu allen ein gutes Verhältnis. Da will ich gar keinen hervorheben. In Dortmund hatte ich sicherlich meine erfolgreichste Zeit, die Eintracht war mein Ausbildungsverein, dem ich viel zu verdanken habe.
DFB.de: Was verbindet Sie mit dem DFB-Pokal, den Sie dreimal gewonnen haben?
Möller: Ja, zweimal mit Schalke, einmal mit dem BVB. Als die Eintracht ihn 1988 holte, war ich im Winter schon nach Dortmund gewechselt. Ich kann nur sagen: Dieser Wettbewerb mit dem Finale in Berlin soll genauso bleiben wie er ist.
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Autor: um

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