Frauen-Nationalmannschaft
Gwinn ist neue Kapitänin der DFB-Frauen

Giulia Gwinn (25) ist die neue Kapitänin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Diese Entscheidung gab Bundestrainer Christian Wück am heutigen Dienstagvormittag am DFB-Campus bekannt. Die Außenverteidigerin des FC Bayern München tritt die Nachfolge von Alexandra Popp an, die im vergangenen Jahr nach 145 Länderspielen aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war und die das Team seit 2019 als Spielführerin angeführt hatte.
Giulia Gwinn ist seit 2017 Nationalspielerin, in ihrer Vita stehen 57 Länderspiele. Schon bei den vergangenen vier Partien der Frauen-Nationalmannschaft führte sie das Team auf den Platz, diese Verantwortung wurde ihr nun dauerhaft übertragen. Stellvertretende Kapitänin ist Janina Minge (25) vom VfL Wolfsburg.
Gwinn: "Ein unbeschreibliches Gefühl"
Giulia Gwinn sagt: "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, und es erfüllt mich mit unglaublichem Stolz, Kapitänin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zu sein. Meine neue Rolle gehe ich mit großer Dankbarkeit, großem Respekt und großer Vorfreude an. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir vom Bundestrainer und aus dem gesamten Trainer*innen-Team entgegengebracht wird. Wir haben in unserer Mannschaft viele Führungsspielerinnen, die Verantwortung übernehmen können, wollen und werden. Diese Gemeinsamkeit ist mir sehr wichtig: Uns geht es um den größtmöglichen sportlichen Erfolg – das ist immer eine Gemeinschaftsleistung."
Bundestrainer Christian Wück sagt: "Giulia ist eine absolute Leistungsträgerin. Sie ist meinungsstark und eine Persönlichkeit, die auf und neben dem Platz vorangeht. Dies hat sie auch in den vergangenen vier Länderspielen zu einhundert Prozent bestätigt. Das Vertrauensverhältnis des gesamten Trainer*innen-Teams zu Giulia ist in kürzester Zeit extrem gewachsen. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine hervorragende Kapitänin sein wird."
125 Jahre DFB - 125 Jahre Fußballliebe
In Leipzig, genauer gesagt im "Restaurant zum Mariengarten", wurde am 28. Januar 1900 der Deutsche Fußball-Bund gegründet. Seinerzeit gehörten dem Verband überschaubare 90 Vereine an, aber das änderte sich rasch. Heute gibt es mehr als 24.000 Klubs mit mehr als 7,7 Millionen Mitgliedern. Dazwischen hat der DFB eine bewegte und bewegende Geschichte hingelegt, mit vielen Titeln, Tränen und Triumphen. 125 Jahre DFB bedeuten auch 125 Jahre Fußballliebe - für uns Anlass genug, auf dfb.de/fussballliebe zu sagen: "Ti amo, Fußball!" Auf dieser DFB.de-Subsite wollen wir auch mit den Fans und Fußballinteressierten in den Austausch kommen. Hier sammeln wir eure Themen - und machen sie zu unseren Themen.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft
Autor: sal

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