Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #9: Hoffenheimerinnen schon 1045,4 Kilometer gelaufen

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 9. Spieltages.
Dass die TSG Hoffenheim in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auch nach dem 9. Spieltag Anschluss an die Spitzengruppe hält, liegt nicht zuletzt auch an der Laufstärke des Teams von Trainer Theodoros Dedes. Beim 2:1-Derbysieg gegen den SC Freiburg legten die Kraichgauerinnen insgesamt 122,3 Kilometer zurück.
Das war in dieser Runde der Ligahöchstwert, bestätigte aber auch die bislang gezeigten Leistungen. Nach neun Spieltagen kommt Hoffenheim mit 1045,4 Kilometern auch insgesamt auf die größte Laufdistanz aller Teams. Das entspricht einem Schnitt von 116,15 Kilometern pro Spiel. Besonders bemerkenswert: Schon während der abgelaufenen Saison 2024/2025 war die TSG mit insgesamt 2505 Kilometern (Schnitt 113,86) am meisten von allen Mannschaften unterwegs.
Den Topwert bei den einzelnen Spielerinnen erreichte diesmal allerdings keine Hoffenheimer Spielerin, sondern Leni Eggert vom Hamburger SV. Die erst 17 Jahre alte Junioren-Nationalspielerin spulte beim 1:2 in Leverkusen ganze 12,8 Kilometer ab.
13 Scorer: Bühl baut Führung aus
Nationalspielerin Klara Bühl steuerte zum 6:0-Derbysieg von Spitzenreiter FC Bayern München beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg gleich drei Scorerpunkte bei (ein Tor, zwei Vorlagen). Damit baute sie ihren Platz an der Spitze der ligaweiten Topscorerinnen mit jetzt 13 Punkten (vier Treffer, neun Assists) weiter aus. Damit liegt sie deutlich vor Larissa Mühlhaus (SV Werder Bremen) und Alexandra Popp (VfL Wolfsburg), die bislang an jeweils neun Toren direkt beteiligt waren.
Huth und Popp: Platz fünf ist drin
In der Auswärtspartie beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin (4:1) absolvierte die langjährige DFB-Kapitänin Alexandra Popp vom Vizemeister VfL Wolfsburg ihren 326. Einsatz in der Frauen-Bundesliga. Damit steht die 34 Jahre alte Angreiferin in der Liste der Rekordspielerinnen jetzt auf dem alleinigen neunten Platz, den sie sich bislang mit Ex-Nationaltorhüterin Silke Rottenberg geteilt hatte. Bis zum Saisonende könnte Popp ebenso wie ihre achtplatzierte Teamkollegin Svenja Huth (328 Einsätze) im besten Fall noch bis auf Rang fünf vorrücken. Dort ist Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (342 Partien) zu finden.
Bayern-Dominanz wird deutlich
Der FC Bayern München bleibt auch insgesamt auf einem sehr hohen Leistungsniveau. Beim 6:0 in Nürnberg erreichten die von José Barcala betreuten Doublesiegerinnen am 9. Spieltag die Ligabestwerte bei der Ballbesitzdauer (44,8 Minuten), den gespielten Pässen (890), den erfolgreich gespielten Pässen (823/92,5 Prozent), den erfolgreich gespielten langen Pässen (75 Prozent), den Torschüssen (23), Toren (sechs), Großchancen (fünf) und verwandelten Großchancen (fünf/100 Prozent). FCB-Angreiferin Pernille Harder war außerdem die einzige Spielerin, die einen Doppelpack schnürte.
Torjägerinnen diesmal ohne Tore
Von den vier Spielerinnen an der Spitze der Torjägerinnenliste (Lineth Beerensteyn, Selina Cerci, Vanessa Fudalla und Larissa Mühlhaus) konnte am 9. Spieltag keine Kandidatin einen Treffer erzielen, so dass weiterhin sechs Saisontore der Ligabestwert sind. Nationalspielerin Selina Cerci kam beim 2:1-Derbysieg der TSG Hoffenheim gegen den SC Freiburg allerdings auch gar nicht zum Einsatz. Jeweils zum fünften Mal in der laufenden Spielzeit waren dagegen Sandra Jessen (beim 1:1 des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt) und Alexandra Popp (beim Wolfsburger 4:1 beim 1. FC Union Berlin) erfolgreich. Sie rückten damit an das Spitzenquartett heran.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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