Google Pixel Frauen-Bundesliga

Fakten-Flash #5: Wolfsburg-Kapitänin Svenja Huth vor Jubiläum

22.09.2026
Wölfinnen unterliegen Hoffenheim: Erste Saisonniederlage für VfL-Kapitänin Svenja Huth (l.) Foto: DFB/dpa Picture-Alliance

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist zurück. Die Saison 2026/2027 hat begonnen. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 5. Spieltages.

Durch die erste Saisonniederlage (1:2 bei der TSG Hoffenheim) musste Vizemeister VfL Wolfsburg am 5. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga die Tabellenführung an Titelverteidiger FC Bayern München abtreten. Dabei waren die Wölfinnen bei den Torschüssen (28:10), Ballbesitzphasen (841:502), Pässen (640:320) und Flanken (42:8) deutlich überlegen. Bei den Ballbesitzphasen, Pässen und Flanken stellte der VfL sogar jeweils den Bestwert des Spieltages auf. Ebenfalls bemerkenswert: Für Hoffenheim wurde keine einzige Großchance registriert, während die Gäste drei verzeichneten.

Wolfsburgs Nationalspielerin Camilla Küver kam in Hoffenheim auf 132 Ballbesitzphasen und 115 Pässe - jeweils individueller Bestwert des Spieltages. Küvers Teamkollegin Svenja Huth schlug 16 Flanken und damit mehr als jede andere Spielerin.

Nach ihrem insgesamt 349. Einsatz in der Frauen-Bundesliga steht VfL-Kapitänin Svenja Huth nicht nur kurz vor einem weiteren Jubiläum, sondern liegt nun - gemeinsam mit Saskia Bartusiak - auch schon auf dem vierten Platz der ewigen Rekordspielerinnenliste. Zu Kerstin Garefrekes auf Platz drei (360 Spiele) fehlen ihr nur noch elf Partien. Ewige Rekordspielerin ist Melanie Hoffmann mit 395 Einsätzen.

Campbell sehr aktiv

Der 1. FC Union Berlin landete mit dem 3:2 gegen RB Leipzig seinen ersten Saisonsieg - und gab dabei 29 Torschüsse ab. Das war der Bestwert am 5. Spieltag. Die österreichische Nationalspielerin Eileen Campbell kam allein schon auf acht Abschlüsse und stellte damit ebenfalls den individuellen Höchstwert auf. Sie erzielte per Kopfball auch den Siegtreffer.

Kurioser Doppelpack

Für einen kuriosen Doppelpack sorgte Cornelia Kramer von Bayer 04 Leverkusen beim 2:1-Auswärtserfolg der Werkself beim SC Freiburg. Zunächst unterlief der 23 Jahre alten Dänin ein Eigentor zur Freiburger Führung, die Kramer dann jedoch per Foulelfmeter zum 1:1 ausgleichen konnte. Es war ihr 17. Treffer in der Frauen-Bundesliga für Bayer 04, so dass sie nun auf dem alleinigen fünften Platz in der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste rangiert. Vor ihr liegen Turid Knaak und Kristin Kögel mit jeweils 20 Toren. Führende ist Milena Nikolic mit 26 Treffern.

Freigang hinter Jones

Eintracht Frankfurts Nationalspielerin Laura Freigang absolvierte im Rhein-Main-Duell beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 (3:2) ihren 175. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse, alle für die Hessinnen. Damit belegt sie bereits den neunten Platz in der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste. Zur früheren Nationalspielerin und Bundestrainerin Steffi Jones auf Platz acht (199 Partien) fehlen ihr noch 14 Spiele. Führende ist Tina Wunderlich mit 283 Begegnungen. Frankfurts Offensivspielerin Erëleta Memeti bestritt in Mainz 52 Zweikämpfe - mit Abstand der höchste individuelle Wert des Spieltages. Sie gewann 55,8 Prozent ihrer Duelle und bereitete außerdem einen Treffer direkt vor.

Damnjanovic in Form

Mit dem 5:2-Heimsieg gegen den 1. FC Köln, dem fünften Dreier im fünften Saisonspiel, eroberte Titelverteidiger FC Bayern München erstmals in dieser Saison die Tabellenführung. Die Doublesiegerinnen brachten 90,3 Prozent ihrer Pässe zu einer Mitspielerin und stellten damit die beste Passquote aller Teams. Die Münchnerinnen verwerteten vier ihrer fünf registrierten Großchancen. Mittelstürmerin Jovana Damnjanovic war mit einem Tor und zwei Vorlagen an drei Treffern direkt beteiligt und führt damit die Rangliste der direkten Torbeteiligungen des Spieltages an. Die serbische Nationalspielerin erzielte insgesamt ihr 45. Bundesligator für den Doublesieger und liegt nun - gemeinsam mit Pavlina Scasna - auf dem vierten Platz der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste des FC Bayern. Zu Vanessa Bürki auf Platz drei (54 Tore) fehlen ihr noch neun Treffer. Angeführt wird die Wertung von Nina Aigner mit 107 Toren.

Intensives Duell in Bremen

Das abschließende 1:1 zwischen dem SV Werder Bremen und dem Aufsteiger VfB Stuttgart war die zweikampfintensivste Partie des Spieltages. Beide Teams bestritten jeweils 275 Duelle. Werder verzeichnete 35 Balleroberungen - mehr als jedes andere Team.

Zweikampfstarker HSV

Der Hamburger SV punktete beim 5:1 gegen den 1. FC Nürnberg ebenfalls zum ersten Mal in dieser Spielzeit dreifach. Dabei stellten die Hanseatinnen mit 57,3 Prozent die beste Zweikampfquote des Spieltages. Außerdem erzielte der HSV drei Kontertore - ebenfalls Bestwert. Nikola Karczewska benötigte nur drei Torschüsse für ihre beiden Treffer. Sonst waren nur Edna Imade (FC Bayern München) und Chiara Hahn (TSG Hoffenheim) ebenfalls je zweimal erfolgreich. Die Nürnbergerinnen wussten sich 20-mal nur mit Fouls zu helfen, häufiger als jedes andere Team.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw