DER DFB
Außerordentlicher Bundestag ab 15 Uhr live bei DFB-TV und YouTube

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat beschlossen, einen Außerordentlichen DFB-Bundestag einzuberufen - er findet am heutigen 18. September 2026 statt und wird ab 15 Uhr live bei YouTube und DFB-TV übertragen. Dann sollen die notwendigen Satzungsänderungen für die Ausgliederung der Google Pixel Frauen-Bundesliga beschlossen und die vertraglichen Grundlagen für die Übertragung der Liga auf den FBL e.V. gebilligt werden.
Nachdem zwischen dem DFB und dem FBL e.V. bereits Ende Mai grundsätzliche Einigkeit über den Grundlagenvertrag erzielt worden war, haben sich beide Seiten nun auch auf den Pachtvertrag verständigt. Dieser regelt weitere Einzelheiten der Übertragung der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse auf den FBL e.V. Damit sind die wesentlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Verantwortung für die Durchführung und Vermarktung der Liga nach der Übergangssaison 2026/2027 zum 1. Juli 2027, vorbehaltlich der Zustimmung des DFB-Bundestages, auf den FBL e.V. übergehen kann.
Die finanzielle Gesamtvereinbarung umfasst neben den Vergütungen für die Abstellung von Spielerinnen zu den Nationalmannschaften umfangreiche Leistungen des DFB für die Nachwuchsförderung, die weitere Professionalisierung des Schiedsrichterwesens und den Aufbau der künftigen Ligastrukturen. Damit unterstützt der DFB sowohl einen erfolgreichen Übergang in die neue Organisation als auch die nachhaltige Entwicklung des Frauenfußballs in seiner gesamten Breite.
Neuendorf: "Tragfähige Grundlage für die neue Struktur"
DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Mit der Einigung über den Pachtvertrag haben der DFB und der FBL e.V. einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der Frauen-Bundesliga vollzogen. Beide Seiten haben in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, eine tragfähige Grundlage für die neue Struktur zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Liga auf dieser Basis ihre positive Entwicklung fortsetzen und ihre sportliche wie wirtschaftliche Attraktivität weiter steigern kann. Nun ist es Aufgabe des DFB-Bundestages, die erforderlichen Beschlüsse zu fassen."
DFB-Generalsekretär Dr. Holger Blask sagt: "Wir wünschen den Klubs und den Verantwortlichen des FBL e.V. für die eigenständige Fortentwicklung der Liga viel Erfolg. Der DFB unterstützt die Fortentwicklung der FBL an den Schnittstellen durch Unterstützung der Nachwuchsförderung sowie der Professionalisierung des Schiedsrichterwesens. Darüber hinaus konzentrieren wir uns zukünftig auf die Weiterentwicklung des Frauenfußballs im Zusammenhang mit den Frauen-Nationalmannschaften, dem DFB-Pokal sowie dem Frauen- und Mädchenfußball in den weiteren Spielklassen. Unser gemeinsames Ziel bleibt es, den Frauenfußball in Deutschland optimal weiterzuentwickeln. Auf Grundlage der nun erzielten Einigung werden wir dem DFB-Bundestag empfehlen, der Ausgliederung zuzustimmen, und würden uns im Interesse klarer Perspektiven für den gesamten Frauenfußball über ein positives Votum der Delegierten freuen."
DFB für konstruktives Zusammenspiel
Grundlagenvertrag und Pachtvertrag schaffen den Rahmen für eine langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem DFB und dem FBL e.V. Der DFB wird den Übergang aktiv begleiten und sich auch künftig für ein konstruktives Zusammenspiel zwischen Liga, Nationalmannschaften, DFB-Pokal, Nachwuchsförderung und Amateurfußball einsetzen.
Über die für die Ausgliederung erforderlichen Satzungsänderungen und die vertraglichen Grundlagen entscheiden die Delegierten beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am heutigen 18. September 2026.
Kategorien: DER DFB, Google Pixel Frauen-Bundesliga, DFB-Bundestag
Autor: dfb

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