2. Frauen-Bundesliga
Zuschauerrekord: 5508 Fans bei Union gegen den HSV

Mit einem Zuschauerrekord ist die 2. Frauen-Bundesliga in die neue Saison gestartet. Beim 2:2 (2:1) im Eröffnungsspiel zwischen Aufsteiger 1. FC Union Berlin und dem Hamburger SV feuerten 5508 Zuschauer*innen im Stadion an der Alten Försterei die beiden Teams an. Die meisten Besucher*innen hatte es zuvor in der vergangenen Saison gegeben, als 5000 Fans das Duell zwischen dem SV Meppen und dem HSV verfolgten.
Dabei waren die "Eisernen Ladies" durch Mia Büchele (7., Foulelfmeter) zunächst in Rückstand geraten. Die Berliner Zwillingsschwestern Dina (22.) und Katja Orschmann (27.) drehten die Partie mit sehenswerten Distanzschüssen, ehe Vildan Kardesler (68.) für die Hamburgerinnen noch den Ausgleich erzielen konnte.
Unions Aufstiegstrainerin Ailien Poese setzte im ersten Zweitligaspiel der Berlinerinnen seit der Saison 2016/2017 mit Torhüterin Cara Bösl (Eintracht Frankfurt), Eleni Markou (FC Basel/Schweiz) und Korina Lara Janez (RB Leipzig) auf drei Neuzugänge. Und auch bei den Hamburgerinnen spielten mit Torhüterin Inga Schuldt (BSC Young Boys Bern/Schweiz), Vildan Kardesler (SV Meppen) und Christin Meyer (SV Werder Bremen) drei erst in diesem Sommer verpflichtete Spielerinnen von Beginn an.
Orschmann-Schwestern treffen für Union
Der Hamburger SV erwischte den besseren Start in die Partie. Jobina Verena Lahr konnte im gegnerischen Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden. Mia Büchele (7.) nutzte den darauffolgenden Foulelfmeter zur Führung. Union-Torhüterin Bösl ahnte zwar die Ecke, der Strafstoß war aber zu platziert. Auf der anderen Seite zielte Berlins Kapitänin aus vielversprechender Position zu zentral. Kurz darauf fiel dann aber doch der Ausgleich.
Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schoss Dina Orschmann (22.) von außerhalb des Strafraums sehenswert und unhaltbar ins obere Eck. Nur kurze Zeit darauf machte es ihre Zwillingsschwester Katja Orschmann (27.) noch besser. Aus noch größerer Distanz überraschte die 26-Jährige Hamburgs Torhüterin Inga Schuldt. Vor der Halbzeitpause verpassten Sarah Abu Sabbah wie auch Athanasia Moraitou, die per Kopf die Latte traf, einen dritten Berliner Treffer.
Nur kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs schoss Hamburgs Melina Krüger zunächst an den Pfosten. Der Nachschuss von Dana Celina Marquardt war kein Problem für Berlins Torhüterin Cara Bösl. Dem stärker werdenden HSV gelang aber doch noch der Ausgleich. Einen Kopfball von Christin Meyer konnte Bösl zunächst noch mit einer Parade an die Latte lenken. Beim Abpraller reagierte aber Vildan Kardesler (68.) schneller als ihre Gegenspielerinnen.
Kategorien: 2. Frauen-Bundesliga
Autor: mspw/dfb

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