Frauen-Nationalmannschaft
Rauch: "Wir haben etwas Magisches kreiert"

Das erste Länderspiel des Jahres nähert sich in großen Schritten: Am Dienstag (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in Duisburg mit Schweden einen Topgegner zu Gast. Die Vorbereitungen im Trainingslager in Marbella laufen auf Hochtouren. Felicitas Rauch und Janina Minge sprechen über den Teamspirit und Inhalte des Lehrgangs in Spanien. DFB.de hat die wichtigsten Aussagen mitgeschrieben.
Felicitas Rauch über...
... den angekündigten Besuch von Olaf Scholz in Duisburg: Wir fühlen uns wertgeschätzt und freuen uns, ihn begrüßen zu dürfen. Natürlich hoffen wir, dass er ein attraktives Spiel von uns zu sehen bekommt.
... den öffentlichen Hype und die bereits vielen verkaufen Tickets: Ich hoffe sogar, dass es noch mehr Tickets werden und dass dann auch das Wetter mitspielt. Natürlich nimmt man war, dass der Hype nach der Europameisterschaft etwas größer geworden ist. Ich werde in einer kleineren Stadt wie Wolfsburg auch häufiger erkannt.
... den gewachsenen Teamspirit seit der EM: Es war nicht zu übersehen, dass wir während des Turnieres etwas Magisches kreiert haben. Wir sind den nächsten Step gegangen und befinden uns seit dem auch untereinander auf einer anderen Ebene. Es ist schön zu sehen, dass wir alle die gleichen Ziele verfolgen. Es warten aber noch viele Abenteuer auf uns. Diese mit den Mädels anzugehen, da gibt es gerade nichts Schöneres.
... Inhalte des Trainingslagers: Der taktische Aspekt steht hier im Vordergrund. Wir wollen im Spiel noch variabler und weniger ausrechenbar für den Gegner werden. Wir versuchen aber auch an den Basics zu arbeiten. Passpsiel, Konter, Gegenpressing - das sind die Standardthemen, die immer auf einem hohen Level trainiert werden. Aber auch neben dem Platz arbeiten und tüfteln wir in Besprechungen an diesen Inhalten.
... Körperliche Intensität im Trainingslager: Die Trainingssteuerung hier ist gut, da müssen wir uns keine Gedanken machen. Anspannung und Entspannung stimmen, deshalb können wir auch intensiv auf dem Platz trainieren.
... Reisestrapazen als Profifußballerin: Wir sind alle drei Tage an neuen Orten, sehen viele neue Menschen und lernen Kulturen kennen. Es gibt nichts Schöneres und ich empfinde es als ein großes Privileg, Spiele auf Topniveau bestreiten zu dürfen. Ich sehe da also nichts Negatives dran.
Janina Minge über...
... die letzten Tage und ihre Nachnominierung: Die bisherige Zeit hier war schon sehr schön, ich freue mich immer nominiert zu werden. Es gibt nichts Schöneres: Wenn man einmal dabei war, will man immer wieder dabei sein.
... ein mögliches Debüt: Ich gebe mein Bestes und natürlich hoffe ich, dass ich mein Debüt gegen Schweden geben kann. Wir sind 27 Leute hier, da kann natürlich nicht jede spielen. Ob es zu einem Einsatz kommt, wird spontan entscheiden, ich bin gespannt.
... eine mögliche Enttäuschung der Nachnominierung: Dass ich nicht direkt nominiert worden bin, war für mich keine Enttäuschung. Ich weiß, dass die Konkurrenz gerade auf meiner Position sehr groß ist. Vielmehr freue ich mich jetzt, dass ich die Chance bekomme, mich im Kreis der Nationalmannschaft beweisen zu können.
... Lena Oberdorf: Jeder weiß, wie wichtig Lena für die Nationalmannschaft und ihren Verein ist. Bei ihr passt alles: Ihre Einstellung, ihrer Spielweise, ihrer Technik und Übersicht. Sie ist ein stückweit Vorbild für die Spielerinnen da draußen aber auch für mich.
... ihre Zeit beim SC Freiburg: Ich bin schon lange in Freiburg, weil ich mich hier sehr wohl fühle. Freiburg ist für mich wie ein Zuhause geworden. Die Bedingungen hier sind top. Wenn man auf unsere Spielweise schaut, sieht man, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben. Ich sehe keinen Grund, von Freiburg wegzugehen. Es läuft für mich und in der Mannschaft derzeit optimal.
Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft, Fan Club, Frauen
Autor: dfb

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