DFB-Sportgericht
Drei Spiele Innenraumverbot und Geldstrafe für Union-Trainer Bjelica

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Nenad Bjelica, den Trainer des Bundesligisten 1. FC Union Berlin, im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für die nächsten drei Bundesligaspiele seines Vereins und einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro belegt.
Im Zuge eines Aufenthaltsverbots für den Innenraum ist es einem Mannschaftsoffiziellen nicht gestattet, während eines Spiels seines Teams im Stadioninnenraum zu sein. Das Innenraumverbot beginnt jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff. Der Trainer darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Im gesamten Zeitraum darf er mit der Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.
Bjelica hatte sich in der 74. Minute des Bundesligaspiels beim FC Bayern München am 24. Januar 2024 unsportlich gegenüber Münchens Spieler Leroy Sané verhalten und diesem unter anderem ins Gesicht gegriffen, woraufhin ihm Schiedsrichter Frank Willenborg die Rote Karte zeigte.
Der Trainer beziehungsweise sein Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig.
Kategorien: DFB-Sportgericht
Autor: dfb

78.300 Euro Geldstrafe für Fortuna Düsseldorf
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