DER DFB
DFB-Präsidium beschließt Maßnahmen zum Abbau des strukturellen Defizits

Auf seiner Sitzung am heutigen Freitag hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Vorschlag von Schatzmeister Stephan Grunwald wichtige Schritte zum Abbau des strukturellen Defizits im DFB eingeleitet. Gemeinsames Verständnis im DFB-Präsidium ist, dass es einer grundsätzlichen Analyse diverser Themenfelder bedarf, um die Aufwände, spätestens ab 2024, spürbar um einen zweistelligen Millionenbetrag zu reduzieren.
Zur Analyse und zur Identifizierung der notwendigen Maßnahmen wurden zehn Fachgruppen aufgesetzt, in denen sich Vertreter aus Wahl- und Hauptamt wiederfinden. Gegründet wurden die Fachgruppen "DFB-Campus", "DFB-Veranstaltungen", "Personal", "Logistik", "DFB-Aufgaben außerhalb des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs", "IT", "Zuschüsse und Spenden", "Parallelbudgets und Beratungsdienstleistungen", "Nationalmannschaften und Akademie" sowie "Struktur und Methode". Die Fachgruppen haben individuelle Zielsetzungen beziehungsweise Vorgaben und grundsätzlich den Auftrag, ihrerseits bis zum 30. Juni 2023 Maßnahmenpakete aufzustellen und abzustimmen. Die Ergebnisse münden in einem ganzheitlichen Konsolidierungskonzept.
Insbesondere aufgrund der gebildeten Steuerrückstellungen im Jahresabschluss 2021, des sportlichen Abschneidens der Männer-Nationalmannschaft bei der WM 2022 und der gestiegenen laufenden Aufwände auf dem DFB-Campus sind die heute beschlossenen Maßnahmen notwendig.
Kategorien: DER DFB, DFB-Präsidium, DFB-Campus
Autor: dfb

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