3. Liga
Bayreuth stellt Trainer Kleine frei

Thomas Kleine ist nicht mehr Trainer des stark abstiegsbedrohten Drittligisten SpVgg Bayreuth. Der 45-Jährige ist nach der fünften Niederlage in Folge vom Liganeuling freigestellt worden. Beim zurückliegenden 2:5 beim Tabellenführer SV 07 Elversberg war die SpVgg trotz einer Zwei-Tore-Führung ohne etwas Zählbares geblieben. Drei Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz sieben Punkte.
"Thomas hat dafür gesorgt, dass wir im Laufe der Saison überhaupt konkurrenzfähig geworden sind", so Dr. Wolfgang Gruber, Gesellschafter der Spielbetriebs-GmbH. "In jedem Punkt, den wir auf dem Konto haben, steckt seine Arbeit. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Leider ist es in den letzten Spielen nicht gelungen, die spürbare Leistungsentwicklung nach der Winterpause zu stabilisieren und eine Stammelf zu etablieren. So bitter der Moment ist, aber ab morgen geht es darum, Zukunft zu gestalten."
Co-Trainer Kolbeck als Interimscoach
Thomas Kleine hatte im zurückliegenden Sommer die Nachfolge von Aufstiegstrainer Timo Rost angetreten. Für den Ex-Bundesliga-Profi (63 Einsätze für Bayer 04 Leverkusen, Hannover 96, Borussia Mönchengladbach und die SpVgg Greuther Fürth) war die SpVgg Bayreuth die erste Station als Cheftrainer im Profibereich. Bis Anfang Januar 2022 war der gebürtige Wermelskirchener fast fünf Jahre lang Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf.
Als Assistent von Friedhelm Funkel stieg Thomas Kleine in der Saison 2017/2018 mit der Fortuna in die Bundesliga auf. Zuvor war der ausgebildete Fußball-Lehrer in gleicher Funktion bei der SpVgg Greuther Fürth tätig. Beim "Kleeblatt" betreute Kleine außerdem von Februar 2015 bis Mai 2017 die U 23 in der Regionalliga Bayern.
Interimsweise wird die SpVgg Bayreuth nun vom bisherigen Co-Trainer Julian Kolbeck betreut. In der Meisterschaft geht es am Samstag (ab 14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln weiter.
Kategorien: 3. Liga
Autor: mspw

Die Trainer*innen der 20 Klubs: Mota-Debüt zur Eröffnung
In der neuen Spielzeit 2026/2027, die am 7./8./9. August mit dem 1. Spieltag beginnt, mischen in der 3. Liga nicht nur einige neue Teams mit, sondern auch neue Trainer an der Seitenlinie. DFB.de gibt eine Übersicht.

Nachwuchsfördertopf 3. Liga: DFB schüttet drei Millionen Euro aus
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schüttet für die Saison 2025/2026 aus dem Nachwuchsfördertopf 3. Liga insgesamt drei Millionen Euro an die Klubs aus. Die höchste Fördersumme erhält der SSV Jahn Regensburg mit 421.000 Euro.
.jpg%3F1784020094)
Zweimal zehn Tore: Rekordspiele in Braunschweig und Sandhausen
Mit exakt 1219 Treffern stellte die 3. Liga in der abgelaufenen Saison einen neuen Rekord auf. Der bisherige Bestwert aus der Spielzeit 2019/2020 wurde um 82 Tore überboten. DFB.de wirft einen Blick auf die bislang torreichsten Partien.