DFB-Pokal
Cottbus wirft Hannover aus dem Pokal

Energie Cottbus sorgt für eine Überraschung im DFB-Pokal und wirft Zweitligist Hannover 96 mit einem 1:0 (1:0)-Sieg aus dem Wettbewerb und schafft es erstmals seit 2013 wieder in die zweite Pokalrunde. Der SC Freiburg setzte sich beim Regionalligisten Sportfreunde Lotte souverän mit 2:0 (1:0) durch, während Darmstadt 98 beim 2:1 (1:0)-Sieg in Lübeck nur kurz zittern musste.
Die Anfangsphase im Duell zwischen Drittligist Energie Cottbus und Zweitligist Hannover 96 war von vielen Zweikämpfen geprägt und ließ zunächst keinen echten Spielfluss zu. Mit der ersten Chance ging der Underdog jedoch vor heimischem Publikum durch Tolcay Ciğerci in Führung (12.) und fand anschließend immer besser ins Spiel. Kurz vor der Pause bot sich Hannover nach einem Foul im Strafraum die große Gelegenheit zum Ausgleich per Elfmeter (41.). Doch Keeper Alexander Sebald – kurzfristig für den verletzten Elias Bethke ins Tor gerückt – parierte und bewahrte Cottbus die knappe Führung.
Auch im zweiten Durchgang hielt Sebald Cottbus mit zwei starken Paraden im Spiel. Die Zeit lief gegen Hannover, das den Ausgleich eigentlich verdient gehabt hätte. In der Nachspielzeit traf 96 zwar noch einmal, doch der Treffer zählte wegen Abseits nicht – es blieb beim 1:0 für Cottbus, die Pokalüberraschung war perfekt.
Freiburg siegt souverän in Lotte
Freiburg, zu Gast bei den Sportfreunden Lotte, wurde in der ersten Hälfte seiner Favoritenrolle gerecht. Die Breisgauer hatten viel Ballbesitz und setzten die Gastgeber zunehmend unter Druck, ohne dabei jedoch wirklich zwingend zu werden. Kurz vor der Pause gelang Eren Dinkçi dennoch der Führungstreffer per Volley zum 1:0 (43.).
In der zweiten Spielhälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Lotte stand stabil, setzte jedoch kaum offensive Akzente. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster nutzte das: Nach einem Freistoß von Günter stand Höler genau richtig und erhöhte auf 2:0 (69.). Freiburg ließ es nun ruhiger angehen und sicherte sich souverän den Einzug in die zweite Pokalrunde.
Später Anschlusstreffer reicht Lübeck nicht
Darmstadt hatte in Lübeck von Beginn an mehr Ballbesitz und kontrollierte das Spiel, tat sich gegen die gut organisierte Abwehr des VfB jedoch schwer. Die Gastgeber standen kompakt und setzten vereinzelt auf schnelle Gegenstöße, die aber ohne zählbaren Erfolg blieben. Nach einer Ecke drückte Matej Maglica den Ball in der 34. Minute über die Linie und brachte den Favoriten mit 1:0 in Führung.
Nach einem ruhigen Start in die zweite Hälfte wurde Darmstadt noch einmal gefährlich: Marco Richter verzog zunächst, doch nur zwei Minuten später traf Hornby per Kopf zur 2:0-Führung (73.). Der Anschlusstreffer von Pierre Becken (90.+1) kam zu spät – Darmstadt besiegte Lübeck mit 2:1 (1:0) und steht in der nächsten Runde.
Kategorien: DFB-Pokal
Autor: sid/ek

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