Google Pixel Frauen-Bundesliga

1. FC Köln zieht am SC Freiburg vorbei

24.01.2026
Nach Handelfmeter: Köln jubelt vor heimischer Kulisse Foto: IMAGO

Der 1. FC Köln ist in seinem ersten Spiel des Jahres 2026 in der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga nach oben geklettert. Das Team von Trainerin Britta Carlson zog am 15. Spieltag durch das 1:0 (1:0) im direkten Duell am SC Freiburg vorbei. Im Hinspiel hatten sich noch die Freiburgerinnen 1:0 durchgesetzt.

Vor 1530 Zuschauer*innen im Franz-Kremer-Stadion machte Martyna Wiankowska (43., Handelfmeter) den Unterschied. Obwohl sich Freiburgs Nia Szenk (65.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte, kam der Sport-Club kurz vor Schluss nochmal zu einer Großchance auf den Ausgleich. Die eingewechselte Luca Birkholz (90.+1) scheiterte aber mit einem Foulelfmeter an Kölns Torhüterin Irina Fuchs.

Jubiläum für SC-Kapitänin Lisa Karl

Bei den Gästen aus dem Breisgau feierte Außenverteidigerin Lisa Karl ein besonderes Jubiläum. Die Freiburger Kapitänin stand in Köln zum 200. Mal für den Sport-Club in einem Pflichtspiel auf dem Rasen. "Sie führt die Mannschaft, spielt immer extrem konstant und verlässlich und ist mit ihrer Erfahrung auch für uns im Trainerteam eine wichtige Ansprechperson“, betont lobt Trainer Edmond Kapllani.

Personell musste der Ex-Profi weiterhin auf die Ex-Kölnerin Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit) und Sophie Nachtigall (Aufbautraining) verzichten. Gegenüber dem 3:0 gegen den SV Werder Bremen vor der Winterpause blieben Tessa Blumenberg, Mia-Lena Maas und Luca Birkholz auf der Bank. Stattdessen spielten Svenja Fölmli, Lisa Kolb und Ingibjörg Sigurdardottir von Beginn an.

Beim 1. FC Köln nahm Trainerin Britta Carlson, die kurz vor dem Heimspiel ihren Vertrag bis Sommer 2028 verlängerte, zwei Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel des Jahres 2025 bei RB Leipzig (1:0) vor. Während Adriana Achcinska gelbgesperrt im Aufgebot fehlte, saß Pauline Bremer zunächst draußen. Die Plätze in der Startelf übernahmen Anna-Lena Stolze und Zoe Hasenauer.

Freiburg mit dem besseren Start

Zu Spielbeginn verzeichneten zunächst die Freiburgerinnen die größeren Spielanteile. Ein Schuss von Maj Schneider konnte Kölns Sara Agrez noch blocken. Ein langer Ball von Meret Felde sprang Svenja Fölmli vom Fuß. Bis zur ersten nennenswerten Annäherung der Kölnerinnen dauerte es eine Viertelstunde. Die flache Hereingabe von Anna-Lena Stolze konnte die Freiburger Defensive aber noch im letzten Moment klären.

Am Drücker blieb aber der SC Freiburg. Nach einer Flanke von Lisa Kolb setzte Svenja Fölmli nach. Die Angreiferin schoss aber über das Tor. Der Versuch von Nicole Ojukwu von der Strafraumgrenze ging knapp vorbei. Die Kölnerinnen kamen nach einer halben Stunde besser in die Partie. Nach Vorarbeit von Sandra Jessen wurde der Schuss von Laura Feiersinger im letzten Moment noch geblockt.

Die Freiburgerinnen wurden in dieser Phase vereinzelt nach Kontern gefährlich. Bei einem solchen Gegenstoß wurde Leela Egli von Meret Felde freigespielt. Im Strafraum traf Egli den Ball aber nicht richtig. Stattdessen gingen die Gastgeberinnen in Führung. Eine Flanke von Jessen fälschte Freiburgs Greta Stegemann mit dem Arm ab. Den darauffolgenden Handelfmeter verwandelte Martyna Wiankowska (43.) sicher. Da auch die Kölnerinnen nach einem Konter in Person von Zoe Hagenauer zu ungenau abschlossen, blieb es zur Pause beim 1:0.

Irina Fuchs verhindert späten Ausgleich

Auch die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte dem 1. FC Köln. Laura Vogt setzte Sandra Jessen mit einem langen Pass in Szene. Die erfolgreichste Schützin der Gastgeberinnen zielte aber knapp am Tor vorbei. Danach musste Kölns Torhüterin Irina Fuchs bei einem Schuss von Nicole Ojukwu eingreifen. Der Versuch von Freiburgs Leela Egli ging knapp drüber.

Kurz darauf musste der Sport-Club einen Rückschlag hinnehmen. Nia Szenk (65.) kassierte wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Fast hätte es nur wenige Sekunden gedauert, bis der 1. FC Köln die Überzahl ausgenutzt hätte. Nach einem Schnittstellenpass war Jessen frei durch. Die Dänin schoss aber neben das Tor. Einige Minuten später scheiterte Jessen außerdem an der gut reagierenden Torhüterin Laura Benkarth.

Dass auch Kölns Einwechselspielerin Weronika Zawistowska nach Vorarbeit der ebenfalls ins Spiel gekommenen Pauline Bremer in unbedrängter Position zu hoch zielte, wäre fast bestraft worden. Bei einem der nur noch wenigen Freiburger Vorstöße wurde Kapitänin Lisa Karl von Kölns Torhüterin Irina Fuchs im Strafraum zu Fall gebracht. Beim darauffolgenden Foulelfmeter scheiterte die eingewechselte Luca Birkholz (90.+1) aber an Fuchs. Es blieb beim knappen Erfolg des 1. FC Köln.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw