Für die Achtung der Menschenrechte

Der DFB bekennt sich zur Achtung aller international anerkannten Menschenrechte und setzt sich für die Einhaltung dieser Rechte ein - ganz besonders in den Bereichen Anti-Diskriminierung, Vielfalt, Inklusion, Sicherheit und Kinderrechte, speziell im Umfeld von Länderspielen und internationalen Turnieren. Die EURO 2024 wird hierbei einen ganz besonderen Meilenstein für die Entwicklung entsprechender Maßnahmen darstellen.

Sport leistet in Deutschland einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag auf allen Ebenen. Leider kann es im Zusammenhang mit den Aktivitäten und Beziehungen von Akteuren im Sport auch zu nachteiligen Auswirkungen auf die Rechte verschiedener Personengruppen kommen. Die Berührungspunkte sind vielfältig und oftmals komplex, beispielsweise was den Kinderschutz oder die Rechte von Spieler*innen anbelangt, aber auch mit Blick auf Kooperationen und kommerzielle Partnerschaften mit beziehungsweise in Ländern mit kritischer Menschenrechtslage.

Für den DFB ist das Thema Menschrechte kein neues Feld. Um die menschenrechtliche Verantwortung und Sorgfaltspflicht des Fußballs über ein formales Bekenntnis zu international anerkannten Menschenrechten noch deutlicher zu unterstreichen, hat der DFB 2017 damit begonnen, ein Konzept zu erarbeiten – als einer der ersten Fußball-Nationalverbände weltweit. Mit einem expliziten Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte in seiner Satzung ist der DFB der Vorreiter im deutschen Sport.

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