Die DFB-Präsidenten

Reinhard Grindel ist der zwölfte Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Der Jurist ist am 15. April 2016 beim Außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt als Nachfolger von Wolfgang Niersbach gewählt worden, der am 9. November 2015 zurückgetreten war. Am 2. März 2012 war der ehemalige Journalist beim Außerordentlichen Bundestag in Frankfurt am Main gewählt, am 25. Oktober 2013 beim Ordentlichen Bundestag in Nürnberg im Amt bestätigt worden.

"Fußball ist Zukunft." So lautete das Motto des 41. Ordentlichen Bundestages in Nürnberg. Und so heißt auch die Dachmarke des DFB. Sie gibt die generelle Ausrichtung für alle Aktivitäten des Verbandes vor. Und sie zielt ab auf das Motto: Vereint. Innovativ. Leistungsstark. Es sind drei Begriffe, die für die Arbeit und den Auftritt des DFB stehen. Mit "vereint" ist die Einheit des Fußballs gemeint - die Gemeinsamkeit von Spitze und Breite, Profis und Amateuren, Haupt- und Ehrenamt, Männern und Frauen, im Nachwuchsbereich für Jungen und Mädchen sowie für Fußballer mit und ohne Migrationshintergrund.

Mit anderen Worten: Der DFB setzt auf Teamwork. So wie es auch zwischen DFB und Ligaverband vorgelebt und mit der Verlängerung des Grundlagenvertrags dokumentiert wurde. Die dadurch entstehenden Spielräume sollten optimal genutzt werden. Vor allen Dingen auch im Sinne der Basis. Als Teil eines umfangreichen Masterplans wurde im Rahmen des Bundestages in Nürnberg die Amateur-Kampagne "Unsere Amateure. Echte Profis." gestartet.

Innovativ zu sein, bedeutete in erster Linie, Zukunft zu gestalten. Im Internet- und Handy-Zeitalter heißt das, die technischen Entwicklungen gewinnbringend einzusetzen und Serviceinhalte zu schaffen. Mit Training und Wissen online wurde beispielsweise ein Angebot geschaffen, dass jedem Vater, der eine Jugend-Mannschaft übernimmt, jedem Vereinsmitarbeiter und jedem Spieler praktische Tipps gibt. In letzter Konsequenz soll die Theorie den User zur Praxis bewegen.