Google Pixel Frauen-Bundesliga
VfL Wolfsburg gewinnt zum 80-jährigen Jubiläum

Erfolgreicher Heimauftakt für den VfL Wolfsburg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga: Der deutsche Vizemeister setzte sich zwei Tage nach dem 80-jährigen Vereinsjubiläum am 2. Spieltag vor eigenem Publikum gegen den FC Carl Zeiss Jena 3:1 (1:0) durch. Die Frauenmannschaft des VfL ist seit 2003 Teil des Klubs.
Vor 3420 Zuschauer*innen im AOK Stadion taten sich die Wolfsburgerinnen allerdings lange Zeit schwer. Den ersten Treffer der Gastgeberinnen durch Nationalspielerin Janina Minge (42.) konnte Isabella Jaron (56.) für die defensiv disziplinierten Gäste aus Thüringen zwischenzeitlich ausgleichen. Ein noch abgefälschter Schuss der neuverpflichteten Nationalstürmerin Cora Zica (82.) brachte die Wolfsburgerinnen erneut in Führung. Die eingewechselte Lineth Beerensteyn (87.) sorgte für den Endstand.
VfL-Kapitänin Alex Popp: "Sehr erleichtert"
"Ich bin sehr erleichtert, dass wir die drei Punkte eingefahren haben", sagte Wolfsburgs Spielführerin Alexandra Popp im Interview. "Es darf uns eigentlich nicht passieren, dass wir den Gegner wieder ins Spiel zurückkommen lassen. Man merkt aber, dass sich auch die anderen Mannschaften entwickeln und das Niveau immer weiter steigt."
Cora Zicai erklärte nach ihrem Premierentor: "Dass ich einen Treffer zum Sieg beisteuern konnte, ist etwas Besonderes. Mindestens 50 Prozent des Tores gehören aber Svenja Huth. Es war sehr wichtig für uns, den ersten Sieg zu holen."
Trainer Stephan Lerch meinte: "Wir hatten mit dem 3:3 beim Hamburger SV keinen guten Start. Man hat deshalb gespürt, dass wir es diesmal besser machen wollten. Insgesamt mussten wir viel investieren, um die Partie für uns zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit wurden wir fast aus dem Nichts für einen Fehler mit dem Ausgleich bestraft. Der Treffer zum 2:1 war daher schon wie eine Erlösung."
Zwei Veränderungen auf beiden Seiten
Die Wolfsburgerinnen nahmen ihr erstes Heimspiel mit zwei Wechseln im Vergleich zum 3:3 im Nordduell beim Aufsteiger Hamburger SV in Angriff. Die beiden Niederländerinnen Lineth Beerensteyn und Ella Peddemors ließ Trainer Stephan Lerch zunächst auf der Bank. Dafür rückten Camilla Küver und Justine Kielland neu ins Team.
Florian Kästner, Trainer des FC Carl Zeiss Jena, tauschte bei seinem Team gegenüber dem 1:4 gegen die TSG Hoffenheim ebenfalls auf zwei Positionen. Bente Fischer und Merza Julevic wurden von Steffi Schmid und Emily Reske ersetzt.
Janina Minge trifft kurz vor der Pause
Der VfL Wolfsburg übernahm vor heimischer Kulisse von Beginn an die Initiative. Die Thüringerinnen konzentrierten sich dagegen auf eine stabile Defensive. In der Anfangsphase gelang es dem FC Carl Zeiss Jena auch hin und wieder, den VfL mit Umschaltmomenten zu beschäftigen. So wurde ein Schuss von Isabella Jaron noch zur Ecke geblockt. Die Standardsituation brachte aber nichts ein. Die Wölfinnen blieben das spielbestimmende Team. Nach 20 Minuten verzeichnete der VfL ein Ecken-Verhältnis von bereits 5:1.
Erstmals richtig gefährlich wurde es aber erst wenige Minuten später. Nach einer Flanke von Svenja Huth prallte ein Kopfball der langjährigen DFB-Kapitänin Alexandra Popp vom rechten an den linken Innenpfosten, ehe Jenas Torhüterin Hannah Etzold den Ball sichern konnte. Nach erneuter Vorarbeit von Svenja Huth schoss Caitlin Dijkstra aus aussichtsreicher Position über das Tor.
Der VfL Wolfsburg ging aber dennoch im ersten Durchgang in Führung. Eine halbhohe Hereingabe von Justine Kielland vollendete Nationalspielerin Janina Minge (42.) mit einer Direktabnahme zu ihrem zweiten Saisontor.
Isabella Jaron lässt Jena hoffen
Im zweiten Durchgang legte der FC Carl Zeiss mutig los. Nach einer Ecke von Steffi Schmid köpfte Toma Ihlenburg nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Nur wenige Minuten später gelang dem Team von Trainer Florian Kästner auch der Ausgleich. Nach einem langen Ball von Felicia Sträßer behauptete sich Isabella Jaron (56.) zunächst gegen ihre Gegenspielerin Caitlin Dijkstra, um dann auch VfL-Torhüterin Stina Johannes aus kurzer Distanz keine Abwehrchance zu lassen.
Nach dem Ausgleich kamen beide Teams zunächst nur noch selten gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Die Wolfsburgerinnen versuchten mit einigen Einwechslungen für neuen Schwung zu sorgen. VfL-Trainer Stephan Lerch brachte unter anderem Lineth Beerensteyn - in der vergangenen Saison gemeinsam mit Selina Cerci (TSG Hoffenheim) Torschützenkönigin.
Für die erneute Führung der Gastgeberinnen sorgte aber eine andere Spielerin. Nach einer Flanke von Svenja Huth landete der Schuss von Nationalspielerin Cora Zicai (82.), noch abgefälscht von Jena-Verteidigerin Felicia Sträßer, hinter der Linie. Kurz darauf machte der VfL alles klar. Einen zu kurz geratenen Rückpass von Josephine Bonsu zu Torhüterin Etzold nutzte die eingewechselte Lineth Beerensteyn (87.) zum Endstand aus.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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