Integration
Unity-Cup-Team trifft DFB-Präsidenten vor Abreise in die Schweiz

Am Dienstag begrüßte DFB-Präsident Bernd Neuendorf die Flüchtlingsmannschaft des FC Motor Neubrandenburg Süd auf dem DFB-Campus in Frankfurt. Der Klub ist der deutsche Vertreter beim Unity Euro Cup 2024, der am Donnerstag, 10. Oktober, am UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon ausgetragen wird.
"Die Fußballvereine in Deutschland leisten angesichts hoher Einwanderungszahlen einen wichtigen Beitrag zur Integration. Fußball bringt Menschen in ihrer Vielfältigkeit zusammen und für Geflüchtete kann die Mitgliedschaft in einem Verein wieder ein Stück Heimat bedeuten. Ich hoffe, alle Spielerinnen und Spieler werden an den kommenden drei Tagen in der Schweiz tolle Begegnungen erleben", sagte Bernd Neuendorf bei einem Treffen mit den zwölf Spielerinnen und Spielern am Dienstag in Frankfurt.
Nachdem der Unity Euro Cup – eine gemeinsame Veranstaltung der UEFA und des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR – im Vorjahr auf dem DFB-Campus stattfand, kehrt das Turnier in der bereits dritten Auflage in die Schweiz zurück. In Nyon spielen an diesem Donnerstag Mannschaften aus Armenien, Belgien, Deutschland, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Malta, Niederlande, Nordirland, Österreich, Slowenien, Spanien, der Schweiz und der Ukraine in gemischtgeschlechtlichen Teams um den Turniersieg. In jedem Team spielen mindestens acht Geflüchtete und außerdem vier Spieler*innen aus dem Aufnahmeland.
Kategorien: Integration, DER DFB, Gleichstellung und Diversität, Internationale Beziehungen, Menschenrechte, Vielfalt und Anti-Diskriminierung
Autor: dfb

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Der DFB hat heute die Einführung von Stehplätzen bei Länderspielen der A-Nationalteams der Frauen und Männer sowie der U 21 beschlossen. "Stehplätze sind ein wichtiger Bestandteil der Fankultur in Deutschland", sagt DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

"Schritt ist unausweichlich": Neuendorf begrüßt Aus für FIFA-Investorenpläne
Die Fußball-Weltverband FIFA hat nach massiver Kritik seine Investorenpläne aufgegeben. "Das ist unter anderem auch dem sehr geschlossenen Auftreten aller UEFA-Mitgliedsverbände zu verdanken", sagt DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Stellungnahme im Namen der UEFA und ihrer 55 Mitgliedsverbände
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