Frauen-EURO 2029

Sportministerkonferenz beschließt Unterstützung für WEURO 2029

16.10.2026
Mit dem Bidbook zur WEURO-Bewerbung: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich vergangenes Jahr Foto: Nico Florow/DFB

Die Sportministerkonferenz hat in ihrer heutigen Sitzung die grundsätzliche Unterstützung des Bundes für die UEFA Women’s EURO 2029 beschlossen. Das Turnier umfasst 31 Spiele in acht Host Cities: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg.

Gemeinsam haben Bund, Länder und Kommunen schon die DFB-Bewerbung mit umfassenden Zusagen und Garantien maßgeblich unterstützt. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten für das Turnier sei nun, den Spielerinnen die "gleiche Bühne" zu bieten wie den Männern bei der UEFA EURO 2024, heißt es.

"Wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur EURO 2029"

Das Bundeskanzleramt übernimmt die Koordinierung innerhalb der Bundesregierung und wird Anfang 2027 hierzu eine "Projektgruppe EURO 2029" einrichten, die den Prozess steuert. Eine wichtige Aufgabe wird sein, einen Nationalen Koordinierungsausschuss nach dem Vorbild der EURO 2024 der Männer zu installieren und organisatorisch zu begleiten, in dem sich die beteiligten Stakeholder zusammenfinden und abstimmen können. Die Sportministerkonferenz sieht in der WEURO 2029 eine große Chance, den Mädchen- und Frauensport in Deutschland nachhaltig zu stärken. Bund, Länder und Kommunen wollen ihre Kräfte bündeln, um das Turnier bundesweit spürbar zu machen und flächendeckend positive Wirkungen zu erzielen. Die UEFA Women’s EURO 2029 biete zudem die Möglichkeit, die sportlichen, gesellschaftlichen und strukturellen Impulse der EURO 2024 der Männer fortzuführen und gezielt für die Entwicklung des Mädchen- und Frauensports zu nutzen. Das Turnier soll dazu beitragen, Themen wie "Gleichstellung, Vielfalt und Abbau von Stereotypen", "Entwicklung und Sichtbarkeit des Frauensports und des Frauenfußballs" sowie "Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement" stärker in den Fokus zu rücken und messbar voranzubringen.

Jürgen Eißmann, Geschäftsführer DFB-EURO GmbH, sagt: "Das positive Votum der Sportministerkonferenz ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem gemeinsamen Weg zur UEFA Women’s EURO 2029. Wir danken den Sportministerinnen und Sportministern der Länder herzlich für dieses klare Bekenntnis und die zugesicherte Unterstützung. Nach dem offiziellen Zuschlag durch die UEFA steht das Fundament für das Turnier – nun geht es an die Umsetzung. Dieses starke Signal der Politik gibt uns den nötigen Rückenwind, um gemeinsam mit der UEFA und den acht Host Cities und Stadien ein organisatorisch erstklassiges, nachhaltiges und begeisterndes Fußballfest zu realisieren, das den Frauen- und Mädchensport im ganzen Land und darüber hinaus dauerhaft prägen wird."

Kategorien: Frauen-EURO 2029, Europameisterschaft

Autor: as