Spielformen für Kinder- und Jugendtraining
Kinder- und Jugendtrainer*innen, aufgepasst: In diesem Video stellen Hannes Wolf, neuer DFB-Direktor für die Bereiche Nachwuchs, Training und Entwicklung sowie Trainer der U 20-Nationalmannschaft, und Co-Trainerlegende Peter Hermann unter dem Motto "Von Trainern für Trainer" Dutzende Spielformen vor, die ihr einfach in euer Training einbauen könnt. Es ist das zweite Video der Reihe, eine Fortführung des Talks von Wolf mit Hermann Gerland, das unter dem Motto "Vom Wohnzimmer auf den Trainingsplatz" stand. Dieses Mal geht es vom "Trainerzimmer auf den Trainingsplatz", vom Eins-gegen-Eins bis zum Vier-gegen-Vier.
"Die Spielformen sind für alle Nachwuchstrainer entscheidend und die Basis von gutem Training", sagt Wolf. "Das Spielen auf Tore in kleinen Gruppen ist für Fußballer so wichtig wie das tägliche Wasser trinken. Wir empfehlen, dass jede Nachwuchsmannschaft mindestens zweimal pro Woche nach dem Vorbild der besten Trainingseinheit trainiert."
Hermann, der in seiner jahrzehntelangen Bundesliga-Karriere unzählige Topspieler mitformte, unterstützt Wolf in seiner Vorstellung von Kinder- und Jugendtraining, wonach es vor allem "Freude, Intensität und Wiederholung" brauche, um junge Talente für den Fußball zu begeistern und gleichzeitig optimal zu fördern.
Wolf konkretisiert das: "Die hohe Nettospielzeit in den Spielformen pro Spieler*in und Woche ist essenziell für die Entwicklung. Bis einschließlich der U 16 sollte jede*r Spieler*in mindestens 48 Minuten netto in kleinen Spielformen trainieren. Ab der U 17 sind mindestens 32 Minuten netto in diesen Spielformen erstrebenswert." Angaben, die pro Woche zu verstehen sind und von weiteren DFB-Trainern wie Hanno Balitsch, Sven und Lars Bender oder Antonio Di Salvo eingefordert werden.
Du bist Trainer*in einer U 11 oder Coach einer ambitionierten U 15? Ihr habt vielleicht wenig Rasenfläche zur Verfügung oder nur einen Torhüter? Dann sind die beiden Videos gerade jetzt eine Inspirationsquelle für die anstehende Vorbereitung – und natürlich weit darüber hinaus.
Kategorien: DER DFB
Autor: Jan Fedra

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