Google Pixel Frauen-Bundesliga
0:0 gegen Wolfsburg: Werder bleibt zu Hause unbesiegt

Nach dreieinhalb Wochen Länderspielpause hat der SV Werder Bremen seine Heimstärke in der Google Pixel Frauen-Bundesliga erneut unter Beweis gestellt. In einer Nachholpartie vom 17. Spieltag trotzte das Team von Trainerin Friederike "Fritzy" Kromp dem zweitplatzierten VfL Wolfsburg ein 0:0 ab. Werder Bremen ist somit auch nach dem elften Spiel zu Hause weiter ungeschlagen (25 Punkte).
Vor 2289 Zuschauer*innen auf Platz 11 am Bremer Weserstadion erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start, schlugen aber aus ihrer Überlegenheit keinen Vorteil. Die sich bietenden Chancen blieben ungenutzt. In der Schlussphase kassierte zunächst Bremens Sarah Gutmann (86.) wegen einer Notbremse die Rote Karte. Schon kurz darauf handelte sich auch Wolfsburgs Janou Levels (89.) als letzte Verteidigerin "Rot" ein.
"Unser großes Ziel war, drei Punkte mit nach Wolfsburg zu nehmen", sagte Nationalspielerin Svenja Huth. "Wir hatten in der zweiten Halbzeit etwas mehr Spielkontrolle, waren aber nicht zielstrebig genug. Wir müssen schnell regenerieren und wollen nun am Sonntag bei Eintracht Frankfurt die drei Punkte holen."
Bremens Torhüterin Mariella El Sherif meinte: "Wir sind zu Hause weiterhin ungeschlagen, was uns sehr stolz macht. Wenn wir im Saisonendspurt diese Leistung bestätigen, ist vielleicht noch einiges möglich", so die Österreicherin.
Drei Wolfsburger Wechsel
Gegenüber dem 2:1-Erfolg am 22. Spieltag gegen SCS Essen nahm SVW-Trainerin Friederike "Fritzy" Kromp nur eine Veränderung in ihrer Anfangsformation vor. Für Kapitänin Lina Hausicke (Gelbsperre) rückte Hanna Nemeth in die Startelf. Die Bremerinnen mussten weiterhin verletzungsbedingt auf Tuana Mahmoud, Caroline Siems, Sharon Beck, Verena Wieder und Rieke Dieckmann verzichten. Zudem fehlte Amira Arfaoui aufgrund ihrer Sperre (Rote Karte gegen Union Berlin). Dafür stand Michaela Brandenburg erstmals in dieser Saison im Kader.
VfL-Cheftrainer Stephan Lerch nahm gegenüber dem Weiterkommen im DFB-Pokal vor der Länderspielpause beim FC Carl Zeiss Jena (5:4 n.E.) drei Wechsel vor: Martina Tufekovic begann für die rotgesperrte Stina Johannes im Tor, Judit Pujols rückte für Caitlin Dijkstra (muskuläre Verletzung) in die Startelf und Justine Kielland ersetzte Vivien Endemann (Kniereizung). Angreiferin Cora Zicai fehlte wegen muskulärer Probleme.
Mühlhaus verpasst Werder-Führung
Die Gastgeberinnen fanden zu Beginn des ersten Durchgangs besser in die Partie, konnten sich trotz optischer Überlegenheit aber zunächst keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Richtig gefährlich wurde es erstmals vor dem Wolfsburger-Gehäuse, als Maja Sternad nach einer Viertelstunde auf der rechten Außenbahn geschickt wurde und ihr Schuss nur knapp das VfL-Tor verfehlte.
Immer wieder rollten die Werder-Angriffe in Richtung des Wolfsburger Tores, nur im Abschluss haperte es. Die größte Möglichkeit zur Bremer-Führung vergab Nationalspielerin Larissa Mühlhaus, die freistehend aus sieben Metern an Torhüterin Martina Tufekovic scheiterte. Kurz danach hätte Lena Petermann die Führung für Werder erzielen können, doch ihr Kopfball aus fünf Metern landete über dem Tor.
Wirtz rettet für Torhüterin El Sherif
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verzichteten beide Seiten auf personellen Veränderungen. Eine Flanke von der rechten Seite von Svenja Huth konnte Werder-Torhüterin Mariella El-Sherif nicht entscheidend klären. Den Kopfball von Wolfsburgs Nationalspielerin Janina Minge klärte aber Juliane Wirtz noch vor der Linie. Die Bremerinnen benötigten einige Zeit, um wieder gefährlich zu werden. Nach schöner Vorarbeit von Mühlhaus schoss Chira D'Angelo aus 16 Metern links am VfL-Tor vorbei.
Auch die zweite Halbzeit verlief weitgehend ohne zwingende Chancen. Beide Mannschaften agierten in der Schlussphase eher kontrolliert und vermieden das letzte Risiko. In der Schlussphase wurde es aber doch noch einmal hektisch. Nach einer Notbremse sah Bremens Sarah Gutmann (86.) die Rote Karte. Wolfsburgs Janou Levels (89.) brachte ihre Gegenspielerin Maja Sternad als letzte Spielerin zu Fall und sah dafür ebenfalls die Rote Karte.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw
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