3. Liga
Noch 16 Klubs mischen im Rennen um Plätze im DFB-Pokal mit
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In der 3. Liga rollt am bevorstehenden Wochenende mit dem 8. Spieltag wieder der Ball. Für gleich elf Drittligisten standen aber auch während der zurückliegenden FIFA-Abstellungsperiode Pflichtspiele auf dem Programm - teilweise sogar mehrmals. Nicht alle verliefen erfolgreich. DFB.de gibt eine Übersicht, welche Klubs sich noch über ihren Verbandspokal für den DFB-Pokal qualifizieren können.
Vor allem drei Vereine sind während der ligafreien Zeit der Teilnahme am DFB-Pokal große Schritte nähergekommen. Im Niederrheinpokal fanden mit dem Sechzehntel- und dem Achtelfinale gleich zwei Runden innerhalb weniger Tage statt. So kann sich auch Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg nach dem (allerdings recht mühsamen) 2:1 am Mittwoch beim Oberligist SV Blau-Weiß Dingden weiterhin Hoffnung auf die Titelverteidigung machen, nachdem zuvor auch der Bezirksligist Rheydter SV (12:1) bezwungen werden konnte.
Auch der Duisburger Lokalrivale Rot-Weiss Essen, der am Dienstag, 27. Oktober (ab 18 Uhr, live bei Sky) in der zweiten Runde des DFB-Pokals dem Bundesligisten RB Leipzig gegenübersteht, ist noch im Verbandspokal vertreten. Das Team von Trainer Uwe Koschinat ließ bei den Sportfreunden Broekhuysen aus der Bezirksliga (3:0) und in dieser Woche auch gegen den Landesligisten FC Kosova Düsseldorf (13:0) nichts anbrennen.
Im Achtelfinale standen sich zwei weitere Düsseldorfer Klubs in einem direkten Duell gegenüber. Fortuna Düsseldorf wurde gegen den Bezirksligisten DSC 99 Düsseldorf (10:0) seiner Favoritenrolle zurecht. Ebenfalls einen zweistelligen Sieg hatte der ehemalige Bundesligist zuvor auch gegen ebenfalls siebtklassigen Zweitrundengegner Schwarz-Weiss Alstaden (12:0) eingefahren.
Drei Anwärter am Mittelrhein
Auch im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) kämpfen drei Vereine aus der dritthöchsten Spielklasse um den Triumph im Verbandspokal und damit um die Qualifikation für den DFB-Pokal. Für Titelverteidiger FC Viktoria Köln ist nach dem 2:0 im stadtinternen Duell beim Landesligisten SC Blau-Weiß 06 Köln weiterhin der fünfte Pokalerfolg innerhalb von nur sieben Jahren möglich.
Der ehemalige Bundesligist Alemannia Aachen, der in der Saison 2023/2024 die Siegesserie der Viktoria zwischenzeitlich unterbrechen konnte, steht nach dem 5:0 beim SV Grün-Weiß Brauweiler (Landesliga) ebenfalls im Achtelfinale. Gleiches gilt für Fortuna Köln nach dem 8:1 beim Bezirksligisten Kreuzauer SC 05.
Würzburg verliert in Aubstadt
Ursprünglich drei Teilnehmer aus der 3. Liga gab es auch im Verbandspokal von Bayern. Während sich der FC Ingolstadt 04 (2:1 beim TSV 1882 Landsberg) und zuletzt auch der SSV Jahn Regensburg (1:0 bei der SpVgg Unterhaching) jeweils gegen Bayern-Regionalligisten die Teilnahme am Halbfinale sichern konnten, schieden die Würzburger Kickers beim Viertligisten TSV Aubstadt (2:3) aus. Ob es nun in der Runde der verbliebenen vier Teams zum direkten Duell zwischen dem FCI und den Regensburgern kommt, entscheidet sich bei der Auslosung am 21. Oktober.
Neben den Würzburger Kickers kann sich auch der SC Verl nur noch über eine Platzierung unter den vier besten Teams der 3. Liga für den DFB-Pokal qualifizieren. Der Sportclub schied als Titelverteidiger im Westfalenpokal-Achtelfinale beim Oberligisten 1. FC Gievenbeck (8:9 im Elfmeterschießen) überraschend aus. Ob dem SC Preußen Münster der Einzug in die nächste Runde gelingt, entscheidet sich am Dienstag, 20. Oktober (ab 19 Uhr), in der Partie beim West-Regionalligisten SG Wattenscheid 09.
Einen Tag später ist der SV Wehen Wiesbaden bei der SG Bornheim 1945 Grün-Weiss aus der Verbandsliga Süd (Mittwoch, 21. Oktober, ab 19 Uhr) erstmals im Hessenpokal im Einsatz. Genau wie die Teilnehmer aus der Regionalliga Südwest greift auch der Titelverteidiger als klassenhöchster Teilnehmer erst im Achtelfinale in den Wettbewerb ein. Für den FC Hansa Rostock geht es im Verbandspokal von Mecklenburg-Vorpommern nach dem 11:0 beim SV Gützkow (Landesklasse) im Achtelfinale während der nächsten Länderspielpause beim Verbandsligisten Penzliner SV (14./15. November) weiter.
Saarbrücken steigt spät ein
Am längsten bis zum ersten Einsatz im Verbandspokal muss sich der 1. FC Saarbrücken gedulden. Im Saarlandpokal stehen zunächst noch auf Kreis-Ebene am 14. und 15. Oktober die Halbfinalspiele aus. Die Finalisten qualifizieren sich für die erste saarlandweite Runde (28. Oktober). Der 1. FC Saarbrücken wiederum stößt - wie auch der Südwest-Regionalligist FC 08 Homburg - erst zur siebten Runde dazu, wenn am 17. und 18. November noch 32 Mannschaften die Chance auf den Pokalsieg haben.
Bereits im Halbfinale steht dagegen schon seit Ende August der SV Meppen im Niedersachsenpokal für die Dritt- und Viertligisten. Ob der Ligakonkurrent TSV Havelse den Emsländern folgen kann, entscheidet sich am 2. Dezember in der Partie beim Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg. Noch im November bestreitet der SV Waldhof Mannheim sein Viertelfinale im badischen Verbandspokal bei der SpVgg Neckarsteinach (14. November).
Die SG Sonnenhof Großaspach ist neben Rot-Weiss Essen der einzig weitere verbliebene Drittligist in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Das Team von Trainer Pascal Reinhardt bekommt es am Dienstag, 27. Oktober (ab 18 Uhr, live bei Sky) mit dem Bundesligisten FC Augsburg zu tun. Wie der Weg zur möglichen Titelverteidigung im Württembergpokal weitergeht, entscheidet sich für den selbsternannten Dorfklub erst Anfang des kommenden Jahres 2027, wenn das Viertelfinale ausgelost wird.
Insgesamt haben nach dem Ausscheiden des FC Würzburger Kickers und des SC Verl noch 16 von 20 Drittligaklubs die Chance, über den Verbandspokal in den DFB-Pokal einzuziehen. Die beiden zweiten Mannschaften der TSG Hoffenheim und des VfB Stuttgart sind in den Pokalwettbewerben nicht startberechtigt.
Kategorien: 3. Liga
Autor: mspw

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