Google Pixel Frauen-Bundesliga
Freigang führt Frankfurt mit Dreierpack zum Sieg

Eintracht Frankfurt untermauerte in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende zur erneuten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb berechtigt. Das Team von Trainer Niko Arnautis fuhr am 21. Spieltag nach anfänglichen Problemen noch einen deutlichen 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen den Hamburger SV ein. Für die Hessinnen war es der fünfte Dreier aus den zurückliegenden sechs Partien.
Vor 3300 Zuschauer*innen im Stadion am Brentanobad hatte Nationalspielerin Laura Freigang (29./59./85.) mit gleich drei Toren entscheidenden Anteil am zwölften Dreier in der laufenden Spielzeit. Außerdem war mit Elisa Senß (70., Foulelfmeter) eine weitere DFB-Auswahlspielerin für Frankfurt erfolgreich.
Für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich des HSV sorgte Camilla Linberg (54.) mit einem direkt verwandelten Freistoß. Die Hanseatinnen gingen erstmals nach drei Partien (fünf Punkte) wieder leer aus und rangieren weiterhin drei Zähler vor der Abstiegszone.
Niko Arnautis: "Wichtige Reaktion"
"Wir haben am Ende hochverdient gewonnen", sagte Frankfurts Trainer Niko Arnautis im Interview mit MagentaSport. "In der ersten Halbzeit waren wir nicht genau genug, auch die Griffigkeit hat gefehlt. Umso wichtiger war die Reaktion, die unser Team in der zweiten Hälfte nach dem Ausgleich des HSV gezeigt hat. Danach haben wir sofort wieder nach vorne gespielt und die entscheidenden Tore erzielt. Es war die dritte Partie innerhalb von sieben Tagen. Deshalb geht ein Kompliment an die gesamte Mannschaft."
Dreierpackerin Laura Freigang erklärte: "Ich bin sehr erleichtert über den Sieg. Unsere 1:0-Führung zur Pause war glücklich. Bis dahin sind uns zu viele Fehler unterlaufen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, mit mehr Ruhe und Klarheit gespielt. So müssen wir bis zum Saisonende weitermachen."
HSV-Torhüterin Lea Paulick meinte nach dem Duell mit ihrem früheren Verein: "Wir haben eine sehr couragierte Leistung gezeigt und der Eintracht lange Zeit die Stirn geboten. Daher können wir viele positive Dinge aus diesem Spiel mitnehmen. Das Ergebnis ist aus meiner Sicht zu hoch ausgefallen. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden. Der HSV gehört in die Bundesliga."
Veit und Gräwe in der Startelf
Im Vergleich zum wichtigen 2:0-Heimsieg am Mittwoch im Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim nahm Eintracht-Trainer Niko Arnautis zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Neu-Nationalspielerin Jella Veit startete für Sara Doorsoun in der Innenverteidigung. Außerdem lief Nationalspielerin Lisanne Gräwe von Beginn an für ihre DFB-Teamkollegin Nicole Anyomi auf. Im Kader fehlten weiterhin die verletzten Innenverteidigerin Amanda Ilestedt und Torhüterin Sophia Winkler.
Zwei Umstellungen gab es auch beim Hamburger SV gegenüber dem 1:1 beim Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena, allerdings nicht freiwillig. Vielmehr musste HSV-Trainerin Liese Brancao auf die rotgesperrte Annaleen Böhler und die angeschlagene Sophie Hillebrand (Knieprobleme) verzichten. Dafür rückten Victoria Schulz in der Abwehr und Maria Mikolajova im Mittelfeld neu in die Startelf der Hanseatinnen.
Abgefälschter Schuss zum 1:0
Während des ersten Durchgangs hatten die favorisierten Frankfurterinnen mehr Spielanteile, in einer insgesamt chancenarmen Partie wirkten jedoch die Gäste zunächst gefährlicher. So verlängerte die aufgerückte Defensivspielerin Svea Stoldt eine Freistoßflanke von Maria Mikolajova in Richtung Tor. Erst im Nachfassen bekam Eintracht-Torhüterin Lina Altenburg den Ball unter Kontrolle. Außerdem kam HSV-Angreiferin Melanie Brunnthaler nach einem schnellen Konter in aussichtsreicher Position an der Strafraumgrenze zum Abschluss, zögerte aber zu lange und wurde noch geblockt.
Auf der Gegenseite nutzten die Hessinnen ihren ersten gelungenen Angriff zur Führung. Eine Linksflanke von Nina Lührßen kontrollierte Ereleta Memeti im Hamburger Strafraum und legte dann clever für Kapitänin Laura Freigang auf. Die Nationalspielerin zog aus gut 20 Metern ab und hatte Glück, dass ihr Schuss von Victoria Schulz noch entscheidend abgefälscht wurde und zum 1:0 (29.) im Netz landete. HSV-Torhüterin Lea Paulick, die noch bis zur Winterpause in Frankfurt unter Vertrag stand, war chancenlos. Bis zur Pause blieben die Gastgeberinnen am Drücker, es blieb jedoch beim knappen Vorsprung.
Camilla Linberg gleicht aus
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Eintracht-Offensivspielerin Geraldine Reuteler das 2:0 auf dem Fuß. Knapp außerhalb des Strafraums kam die Schweizer Nationalspielerin zum Abschluss, Lea Paulick kratzte die Kugel jedoch aus dem unteren rechten Eck.
Diesmal belohnten sich die Hamburgerinnen bei ihrer ersten klaren Tormöglichkeiten mit dem Ausgleich. Camilla Linberg schoss einen direkten Freistoß aus halblinker Position und etwa 20 Metern über die Mauer zum 1:1 (54.) ins linke obere Toreck. Frankfurts Torfrau Lina Altenburg kam noch mit einer Hand an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.
Elisa Senß sicher vom Punkt
Die Eintracht zeigte sich allerdings nicht lange geschockt, sondern schlug schnell zurück. Laura Freigang nahm einen eleganten Heber von Lina Lührßen im Hamburger Strafraum aus der Luft an und überwand ihre frühere Mitspielerin Lea Paulick beim 2:1 (59.) zum zweiten Mal. Und Frankfurt setzte entschlossen nach. Die schwedische Angreiferin Rebecka Blomqvist kam im Zweikampf mit Victoria Schulz im Strafraum zu Fall. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Elisa Senß zum 3:1 (70.).
In der Schlussphase hatten die Gäste dem Tabellendritten nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. Vielmehr verhinderte Lea Paulick gegen Ereleta Memeti und Laura Freigang weitere Gegentreffer. Machtlos war die HSV-Torhüterin allerdings, als Rebecka Blomqvist mit einem mustergültigen Querpasse erneut Laura Freigang bediente und die Matchwinnerin ihren achten Saisontreffer zum 4:1-Endstand (85.) markierte.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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