Futsal
EM-Quali: U 19 zieht in die Hauptrunde ein

Die deutsche U 19-Futsal-Nationalmannschaft hat erstmals die Hauptrunden-Qualifikation zur Europameisterschaft in Moldau erreicht. Im dritten und abschließenden Spiel der Qualifikations-Vorrunde in Litauen gewann die deutsche Auswahl klar 7:2 (1:0) gegen Malta und schließt die Gruppe mit sieben Punkten vor Georgien (5) auf dem ersten Platz ab. Bei seinem Debüt war der deutsche Nachwuchs 2023 ungeschlagen in der Vorrunde ausgeschieden.
Georgien trennte sich im dritten Spiel 7:7 von Gastgeber Litauen und verlor damit den ersten Qualifikationsplatz an das deutsche Team. In der EM-Qualifikation (25. bis 30. März) trifft Deutschland nun auf Italien, Rumänien und die Slowakei.
"Wir nehmen viele Lernmomente aus dieser Vorrunde mit", sagte Trainer Daniel Gerlach. "Solche Spiele sind immens wichtig für die Entwicklung junger deutscher Futsal-Talente."
Spektakel nach der Pause
In der LSC-Halle im südlitauischen Druskininkai sorgte Ivony Noah Smith vom FC Liria Berlin für die knappe deutsche Halbzeitführung. Im zweiten Durchgang tat die DFB-Auswahl dann aber alles, um ihr Torverhältnis aufzubessern - dieses wäre im Falle eines Sieges von Georgien relevant geworden. Der deutsche Nachwuchs kam dabei gut aus der Pause, Franz Born (23.) mit seinem ersten DFB-Treffer und Samuel Melissopoulos (24.) bauten die Führung mit einem Doppelschlag auf 3:0 aus.
Malta machte es zumindest kurz wieder spannend, als zunächst Isaac Vella (25.) verkürzte und Luca Suda (34.) der Anschlusstreffer gelang. Giuseppe Berretta (34.) stellte aber postwendend auf 4:2, Melissopoulos (37.) mit seinem zweiten Tor und Raven Rabiega (38.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Kurz vor dem Abpfiff unterlief Maltas Neil Gauci (40.) ein Eigentor, das den 7:2-Endstand bedeutete.
Kategorien: Futsal
Autor: dfb
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