Frauen im Fußball
Elf Vereine als DFB-Leistungs- und Talentförderzentren weiblich anerkannt

Zehn Klubs aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga und einer aus der 2. Frauen-Bundesliga sind, wie schon in der vergangenen Saison, erneut durch die zuständige Fachabteilung als DFB-Leistungszentrum beziehungsweise DFB-Talentförderzentrum weiblich zertifiziert worden. Für die laufende Spielzeit 2026/2027 haben somit der 1. FC Union Berlin, 1. FC Köln, FC Bayern München, SC Freiburg, die SGS Essen und TSG Hoffenheim die Voraussetzungen als anerkanntes DFB-Leistungszentrum weiblich erfüllt. Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, RB Leipzig und der VfL Wolfsburg erhielten erneut die Zertifizierung als anerkanntes DFB-Talentförderzentrum weiblich.
Aktuell werden die Bewerbungen weiterer, bislang noch nicht zertifizierter Klubs geprüft, so dass in Kürze mit der Anerkennung zusätzlicher DFB-Talentförderzentren zu rechnen ist. Die detaillierten Mindestanforderungen können in der DFB-Jugendordnung (Anhang IX) eingesehen werden.
Vereine aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und der Regionalliga können sich um die Anerkennung als DFB-Leistungs- oder Talentförderzentrum weiblich bewerben. Voraussetzung dafür ist, dass sie in fünf zentralen Handlungsfeldern die strukturellen Anforderungen für eine professionelle Nachwuchsförderung erfüllen. Dazu zählen die Sport- und Fußballausbildung, das Umfeldmanagement, die Infrastruktur sowie die Bereiche Management und Personal.
Kontinuierlicher Ausbau der Talentförderung
Die Implementierung der DFB-Leistungs- und Talentförderzentren weiblich begann im Rahmen eines Pilotprojektes in den Jahren 2023 bis 2024: Deutscher Fußball-Bund, Vereine, Landesverbände, Gremien und Expert*innen entwickelten dabei verbindliche Qualitätsstandards. Detaillierte Richtlinien wurden in der Jugendordnung verankert und eine erste Anerkennungsphase durchgeführt. Die ersten sechs Klubs erhielten schließlich 2025 ihr Zertifikat: die TSG Hoffenheim, die SGS Essen und der FC Bayern München als Leistungszentren weiblich, Eintracht Frankfurt, der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg als Talentförderzentren weiblich. In dieser Phase wurden zudem die Begleitung von Vereinen und Mitarbeitenden durch Netzwerkformate und Fortbildungen sowie die Trainer*innen-Entwicklung ausgebaut.
2026 stieg die Anzahl der Zentren auf elf, davon sechs Leistungszentren weiblich (TSG Hoffenheim, SGS Essen, FC Bayern München, Union Berlin, 1. FC Köln, SC Freiburg) und fünf Talentförderzentren weiblich (Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen, Hamburger SV, RB Leipzig). Diese Klubs erhielten nunmehr erneut die offizielle Anerkennung für die Saison 2026/2027.
Die Qualitätsstandards und Mindestanforderungen sowie die inhaltliche Begleitung der Zentren werden mit Blick auf die Saison 2027/2028 und darüber hinaus kontinuierlich weiterentwickelt.
Kategorien: Frauen im Fußball, 2. Frauen-Bundesliga, Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: as

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