DER DFB

DFB und Norwegischer Fußball-Verband schließen Partnerschaft

23.10.2026
"Zusammenarbeit in strategisch wichtigen Bereichen weiter stärken": Lise Klaveness und Bernd Neuendorf Foto: DFB

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) eine Zusammenarbeit mit dem Norwegischen Fußball-Verband (NFF) beschlossen. Im Fokus der Kooperation stehen insbesondere der Frauenfußball, die Förderung von Frauen im Fußball sowie der Breiten- und Amateurfußball und Good Governance.

In Berlin setzten DFB-Präsident Bernd Neuendorf und NFF-Präsidentin Lise Klaveness sowie die Generalsekretäre Dr. Holger Blask und Karl Petter Løken ihre Unterschriften unter die Vereinbarung. Deren Ziel ist es, voneinander zu lernen, gemeinsame Impulse zu setzen und die internationale Vernetzung beider Verbände zu stärken.

Im Bereich Frauenfußball planen DFB und NFF einen strategischen Austausch zur Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Darüber hinaus soll die Sichtbarkeit von Frauen im Fußball gestärkt und ihre Förderung in Führungs- und Entscheidungspositionen vorangetrieben werden. Auch im Breitenfußball ist eine engere Zusammenarbeit vorgesehen - insbesondere in den Bereichen Vereinsentwicklung sowie Werte- und Kulturarbeit. Im Bereich Good Governance sollen durch einen regelmäßigen Austausch und die strategische Abstimmung der Führungskräfte beider Verbände die nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung und die Integrität des internationalen Fußballs in den Blick genommen werden.

"Voneinander lernen und gemeinsam Impulse setzen"

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Die Partnerschaft mit dem Norwegischen Fußball-Verband ist für den DFB von großer Bedeutung. Deutschland und Norwegen verbindet der Anspruch, den Frauenfußball nachhaltig zu stärken, mehr Frauen für verantwortungsvolle Positionen zu gewinnen und den Fußball in seiner ganzen Breite weiterzuentwickeln. Wir wollen voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Impulse setzen - für starke Vereine, eine lebendige Fußballbasis und eine verantwortungsvolle Zukunft des internationalen Fußballs."

NFF-Präsidentin Lise Klaveness erklärt: "Deutschland ist eine der weltweit führenden Fußballnationen. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit in den für uns strategisch wichtigen Bereichen weiter zu stärken. Seit vielen Jahren führen wir einen intensiven und konstruktiven Dialog. Diese Vereinbarung schafft nun eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung - insbesondere im Frauenfußball, im Breitenfußball und im Bereich guter Verbandsführung im internationalen Fußball."

Das MoU baut auf den bestehenden, vertrauensvollen Beziehungen zwischen DFB und NFF auf und überführt diese in einen strukturierten Kooperationsrahmen. Das MoU ist als nicht rechtlich bindende Absichtserklärung angelegt und soll über einen Zeitraum von vier Jahren gelten. Konkrete Projekte und Maßnahmen werden künftig von den jeweils zuständigen Fachbereichen beider Verbände entwickelt und umgesetzt.

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Autor: dfb