Talentförderung
SpVgg Einöd-Ingweiler und SF Köllerbach Gewinner beim Hermann-Neuberger-Preis

Beim Hermann-Neuberger-Preis 2023 sind die Fußballvereine SpVgg Einöd-Ingweiler und Sportfreunde Köllerbach unter den Gewinnern. Die SpVgg erhielt dieses Jahr die Hermann-Neuberger-Plakette, die Sportfreunde belegten den zweiten Platz beim Hermann-Neuberger-Preis für soziales Engagement und Integration.
Der Hauptpreis für vorbildliche Jugendarbeit ging an die Leichtathleten vom SV GO! Saar 05 sowie den Turnverein 1894 Schwalbach. Im sozialen Bereich belegte der Boxklub CJD Gesundheitszentrum Aqvital aus Homburg Platz eins. Die Preisträger wurden am Mittwochabend in einer Feierstunde in Saarbrücken geehrt.
14 Vereine haben sich für Ehrung beworben
14 Vereine hatten sich für den Hermann-Neuberger-Preis 2023 beworben, davon sechs für den Preis für soziales Engagement und Integration. Der Hermann-Neuberger-Preis ist benannt nach dem gebürtigen Saarländer Dr. h. c. Hermann Neuberger. Neuberger war von 1975 bis zu seinem Tod am 27. September 1992 Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und darüber hinaus von 1974 bis zu seinem Tod Vizepräsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, für den er unter anderem als Organisationschef mehrerer Weltmeisterschaften fungierte.
In Gedenken an Hermann Neuberger werden einmal im Jahr saarländische Sportvereine und -verbände mit vorbildlicher Jugendförderung und Leistungssportentwicklung beziehungsweise mit vorbildlichem sozialem Engagement mit dem Hermann-Neuberger-Preis bedacht.
Die Preisträger 2023
Hermann-Neuberger-Preis: SV GO! Saar 05 (Leichtathletik) Hermann-Neuberger-Preis: Turnverein 1894 Schwalbach (Tanzsport) Hermann-Neuberger-Plakette: SpVgg Einöd-Ingweiler (Fußball) Hermann-Neuberger-Medaille: Radsportfreunde Saarwellingen (Radsport) Hermann-Neuberger-Medaille: Golfverband Saarland (Golf)
Hermann-Neuberger-Preis für "soziales Engagement und Integration"
1. Platz: CJD Gesundheitszentrum Aqvital, Homburg (Boxen) 2. Platz: Sportfreunde Köllerbach (Fußball) 2. Platz: DJK Saarlouis Roden (Handball)
Kategorien: Talentförderung, Integration, Handicap-Fußball, Vielfalt und Anti-Diskriminierung, Menschenrechte, Gleichstellung und Diversität, Über uns
Autor: dfb

Weitere Vereine als DFB-Leistungs- oder Talentförderzentren weiblich anerkannt
Der 1. FC Köln, 1. FC Union Berlin, RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen und der Hamburger SV aus der Frauen-Bundesliga werden für die Saison 2025/2026 als DFB-Leistungs- oder Talentförderzentrum weiblich zertifiziert.

Lob für Schiedsrichter und Vereine nach Rassismusvorfall in 2. Bundesliga
In der Schlussphase der Begegnung zwischen Dynamo Dresden und Fortuna Düsseldorf ist es am Sonntag in der 2. Bundesliga zu einem Rassismusvorfall gekommen. Knut Kircher lobt das vorbildliche Verhaltens des Schiedsrichter-Teams um Lukas Benen.

"!Nie wieder": Alle unter einer Flagge
Die Initiative "!Nie wieder" gedenkt mit dem Erinnerungstag des deutschen Fußballs der Auschwitz-Befreiung und der Opfer der NS-Diktatur. Gemeinsam werden Zeichen für Demokratie und Menschenwürde gesetzt.