Schiedsrichter
Bochum - Dortmund: Sportliche Leitung ordnet Situationen ein

Am 30. Spieltag der Bundesligasaison 2022/23 kam es beim Spiel VfL Bochum gegen Borussia Dortmund zu Situationen, deren Bewertung durch den Schiedsrichter und Video-Assistenten (VAR) öffentlich für Diskussionen sorgten. Die Sportliche Leitung der DFB Schiri GmbH ordnet die Situationen vom Freitagabend ein.
Bochums Verteidiger Danilo Soares im Strafraum gegen Dortmunds Angreifer Karim Adeyemi (65.)
Der Abwehrspieler springt seitlich von hinten mit beiden Beinen in einen Zweikampf um den Ball. Er spielt den Ball nicht, trifft stattdessen ausschließlich den Gegner und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foul und somit ein Strafstoß, wie es auch die TV-Bilder belegen. Die Erwartungshaltung muss bleiben, dass solche Vorgänge vom Schiedsrichter auf dem Platz richtig entschieden werden, ohne dass eine Unterstützung durch den Video-Assistenten notwendig wird.
Abwehrverhalten von Bochums Verteidiger Erhan Masovic im Strafraum (90.)
Der Abwehrspieler versucht, mit dem rechten Bein voraus, einen Schuss abzublocken. Der Ball geht aber gegen das linke Bein und über den Oberkörper an den linken Oberarm, der in diesem Bewegungsablauf vom Schiedsrichter nicht als unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche eingestuft wird, sondern als eine natürliche Bewegung, um den Körper in der Fallbewegung abzustützen. Diese Bewertung des Vorganges durch den Schiedsrichter ist nach Sicht der TV-Bilder nachvollziehbar.
Kategorien: Schiedsrichter, Männer
Autor: dfb

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