DFB-Pokal der Frauen
Bremen, Wolfsburg und Mönchengladbach erreichen Viertelfinale

Im Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen hat Zweitligist Borussia Mönchengladbach durch den 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen die SGS Essen den nächsten Bundesligisten aus dem Wettbewerb eliminiert. Das Duell zwischen Fortuna Köln und Werder Bremen endet 0:3 (0:1), der VfL Wolfsburg verhindert die Pokalsensation, dreht die Partie in Mainz und gewinnt mit 4:1 (0:1).
Vor 837 Zusehenden im Grenzlandstadion hielt der Siebte der 2. Frauen-Bundesliga von Beginn an gegen das klassenhöhere Team aus Essen gut mit und stand stabil in der Defensive. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel, das ohne Treffer in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel begegneten die Gladbacherinnen der SGS auf Augenhöhe und hielten die Partie so lange offen. In der 72. Minute bestrafte der vermeintliche Underdog dann die Essenerinnen und ging durch den Treffer von Niederländerin Kyra van Leeuwe mit 1:0 in Führung. In den Schlussminuten versuchte Essen den Rückstand noch zu egalisieren, scheiterte aber immer wieder an der Gladbacher Abwehr. Stattdessen erzielte Carolin Corres auf der Gegenseite das Tor (90.+3) zum 2:0-Endstand.
Sternad schießt Bremen ins Viertelfinale
Werder Bremen wird seiner Favoritenrolle gerecht und setzt sich gegen den Regionalligisten Fortuna Köln mit 0:3 (0:1) durch. Nach einer Anfangsphase, in der Bremen es noch nicht schaffte, den Klassenunterschied auf die Anzeigetafel zu bringen, erzielte Sternad in der 45. Minute den Führungstreffer für den Fünften der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Werder Bremen die Kontrolle über das Spielgeschehen. Dank einer starken Einzelaktion gelang Sternad in der 53. Minute ihr Doppelpack zum 0:2, womit sie für klare Verhältnisse im Südstadion sorgte. Die Schweizerin Amira Arfaoui setzte in der 78. Spielminute mit einem Lupfer zum 0:3-Endstand den Schlusspunkt.
Wolfsburg verhindert Pokalsensation
Vor 2500 Zuschauer*innen im Buchwegstadion starteten die Wölfinnen souverän in die Partie und erarbeiteten sich mit vielen Flanken zahlreiche Torchancen. Der Ball ging allerdings knapp neben die Kiste, oder Mainzer Keeperin Mamiko Matsumoto war zur Stelle. Jedoch ließen sich die Gastgeberinnen davon nicht verunsichern und sorgten für die Überraschung: Nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer starken Vorarbeit von Chiara Bouziane, bescherte Kara Barthmann dem Underdog mit dem ersten Torschuss die Führung (29.). Nach dem Treffer blieben die Wölfinnen die spielbestimmende Mannschaft, der Ball wollte jedoch nicht den Weg ins Tor finden. Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Svenja Huth die Kugel per Fernschuss an die Latte und verpasste den Ausgleich um Zentimeter.
Nach Wiederanpfiff war es dasselbe Bild . Die Wölfinnen machten das Spiel, scheiterten aber immer wieder an der starken Mainzer Keeperin. Die Gäste kamen fast minütlich zu Chancen, in der Schlussphase platze dann der Knoten: Lineth Beerensteyn erzielte den Ausgleich (82.), ehe Doppelpackerin Sveindís Jane Jónsdóttir (86., 90.+4) und Fenna Kalma (90.) die Partie drehten und für den Wolfsburger Viertelfinaleinzug sorgten.
Kategorien: DFB-Pokal der Frauen
Autor: dfb
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