Google Pixel Frauen-Bundesliga
Bei Startelfdebüt: Pauline Bremer bringt Köln auf Kurs

Der 1. FC Köln befindet sich in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiter auf dem Weg nach oben. Der souveräne 3:0 (3:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg zum Auftakt des 8. Spieltages war für das Team von Trainerin Britta Carlson bereits der dritte Dreier aus den zurückliegenden fünf Begegnungen. Damit rückten die Rheinländerinnen zumindest vorerst auf einen einstelligen Tabellenplatz vor.
Vor 1395 Zuschauer*innen im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim brachte die 21-malige Nationalspielerin Pauline Bremer (23.) die Gastgeberinnen bei ihrem Startelfdebüt auf Kurs. Martyna Wiankowska (40.) und Sara Agrez (45.+1) erzielten noch vor der Pause die weiteren Treffer. Der 1. FC Nürnberg, der sich kaum eine klare Torchance herausspielen konnte, ging erstmals nach vier Begegnungen ohne Niederlage (acht Punkte) wieder leer aus und musste Köln in der Tabelle vorbeiziehen lassen.
Britta Carlson nimmt drei Umstellungen vor
Beim 1. FC Köln nahm Cheftrainerin Britta Carlson im Vergleich zum 1:5 beim Tabellenführer FC Bayern München drei Veränderungen in ihrer Anfangsformation vor, allerdings nicht ganz freiwillig. Schließlich war Carlotta Imping wegen der fünften Gelben Karte gesperrt. Außerdem nahmen Celina Degen und Adriana Achcinska zunächst auf der Bank Platz. Dafür liefen Laura Donhauser sowie die späteren Torschützinnen Martyna Wiankowska und Pauline Bremer von Beginn an auf. Abwehrspielerin Sylwia Matysik kehrte nach ihrer Verletzungspause zumindest in den Kader zurück, kam aber noch nicht zum Einsatz.
FCN-Trainer Thomas Oostendorp hatte nach dem 3:2-Heimsieg vor der Länderspielpause gegen den SC Freiburg eigentlich keinen Grund für Umstellungen. Weil allerdings Beatrix Fördös nach überstandenen Knieproblemen wieder zur Verfügung stand, rückte die ungarische Nationalspielerin für Clara Fröhlich in die Startelf.
Verletzungsbedingt muss Oostendorp weiterhin auf Marina Scholz (Reha nach Fußverletzung), Marlene Lindner (Reha nach Knieverletzung), Maelle Seguin (Riss des vorderen Syndesmosebandes), Jonna Brengel (Kreuzbandriss) und Meret Günster (Reha nach Knieverletzung) verzichten. Lara Meroni stand erstmals nach ihrer Ellenbogenverletzung wieder im Aufgebot und wurde kurz vor Schluss eingewechselt.
Sehenswerte Treffer zur klaren Pausenführung
Die Gastgeberinnen bestimmten von Beginn an weitgehend das Spielgeschehen, hatten deutlich mehr Ballbesitz und auch mehr Torannäherungen. Der Führungstreffer, den Pauline Bremer Mitte der ersten Halbzeit erzielte, war daher auch verdient. Die 29 Jahre alte Angreiferin nahm ein Zuspiel von Anna-Lena Stolze elegant aus der Luft an und lupfte die Kugel über Nürnbergs Torfrau Larissa Rusek zum 1:0 (23.) ins Netz.
Auch der zweite Kölner Treffer war äußerst sehenswert. Laura Vogt passte den Ball bei einer Ecke gedankenschnell zurück an die Strafraumgrenze, wo Martyna Wiankowska völlig ungestört zum Abschluss kam. Die 28-Jährige zog entschlossen ab, das Spielgerät sprang vom Innenpfosten zum 2:0 (40.) ins Netz.
Doch damit noch nicht genug: Die Kölnerinnen legten vor der Pause sogar noch das dritte Tor nach. Im Anschluss an einen Eckball setzte sich Anna Gerhardt auf der rechten Seite durch. Ihre mustergültige Flanke nickte die aufgerückte Innenverteidigerin Sara Agrez zum 3:0 (45.+1) in die Maschen.
Sara Agrez verhindert mögliches Anschlusstor
Zu Beginn der zweiten Halbzeit reagierte FCN-Trainer Thomas Oostendorp mit den Einwechselungen von Clara Fröhlich und Jacqueline Baumgärtel, die Aneta Polaskova und Selma Licina ablösten. Sein Team wirkte dann auch deutlich engagierter, setzte sich in der Kölner Hälfte fest und holte eine Reihe von Eckbällen heraus. Wirklich gefährlich wurde es für die Kölner Hintermannschaft aber nur selten.
Nach etwa einer Viertelstunde konnte sich der FC wieder ein wenig befreien und hatte in der Folgezeit auch die besseren Torchancen. So lenkte Larissa Rusek einen Schuss von Weronika Zawistowska über die Latte und war auch bei einem Kopfball der ebenfalls eingewechselten Vanessa Leimenstoll auf dem Posten.
Die beste Möglichkeit, den Anschlusstreffer für den "Club" zu erzielen, hatte Kapitänin Luisa Guttenberger, die sich im Strafraum geschickt gegen Amelie Bohnen durchsetzte. Bei ihrem Abschluss wurde die aufgerückte Defensivspielerin aber noch entscheidend von Sara Agrez gestört, so dass Kölns Torhüterin Irina Fuchs keine Mühe hatte, den Ball aufzunehmen. So blieb es beim ungefährdeten 3:0-Erfolg der Kölnerinnen.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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