Google Pixel Frauen-Bundesliga
5:1! SC Freiburg besiegelt Jenas Abstieg

Für den FC Carl Zeiss Jena ist der Abstieg aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga nach dem 24. Spieltag nicht mehr zu verhindern. Der SC Freiburg gewann bei den Thüringerinnen 5:1 (3:0). Nach der 17. Saisonniederlage beträgt der Rückstand des Tabellenletzten aus Jena auf einen Nichtabstiegsplatz uneinholbare sieben Zähler.
Im Ernst-Abbe-Sportfeld brachte Svenja Fölmli (1.) die Gäste aus dem Breisgau bereits nach wenigen Sekunden auf Kurs. Lisa Kolb (34.) und Ingibjörg Sigurdardottir (42.) legten noch vor der Pause nach. Auf den vierten Freiburger Treffer durch Sophie Nachtigall (62., Foulelfmeter) gelang der eingewechselten Isabella Jaron (63.) die schnelle Antwort. Den Schlusspunkt setzte aber Freiburgs Svenja Fölmli (87.) mit ihrem zweiten Treffer der Partie.
"Man hat von Anfang an gesehen, dass es die Mannschaft besser machen wollte als bei unserer Niederlage in Leverkusen vor einer Woche", sagte Freiburgs Trainer Edmond Kapllani. "Jede einzelne Spielerin hat versucht, jeden Zweikampf für sich zu entscheiden. Dazu haben wir Tore nach gelungenen Kombinationen erzielt. Wir wussten, dass es für Jena um alles geht. Deshalb ein großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie das alles von der ersten bis zur letzten Minute angenommen hat. Der Sieg war deshalb auch von der Höhe verdient."
Startelfdebüt für Schick
Florian Kästner, Trainer des FC Carl Zeiss Jena, veränderte sein Team im Vergleich zum 3:4 beim Mitkonkurrenten SGS Essen auf vier Positionen. Melina Reuter durfte aufgrund einer Gelbsperre nicht mitwirken. Außerdem blieben Steffi Schmid, Fiona Gaißer und Elena Mühlemann zunächst auf der Bank. Stattdessen starteten Nike Andersson, Felicia Sträßer, Noemi Gentile und Emily Reske. Gwen Mummert (verletzt), Lisa Gora (Fuß) und Hannah Mesch (krank) waren keine Option.
Gleich sechs Veränderungen nahm Edmond Kapllani, Trainer des SC Freiburg, gegenüber dem 1:4 bei Bayer 04 Leverkusen vor. So gab U 19-Nationalspielerin Zoe Schick ihr Startelfdebüt in der Bundesliga. Meret Felde, Alena Bienz, Svenja Fölmli, Ingibjörg Sigurdardottir und Sophie Nachtigall waren für Julia Stierli, Nicole Ojukwu, Selina Vobian, Maj Schneider, Greta Stegemann und Leela Egli (nicht im Kader) ebenfalls neu dabei. Personell mussten die Freiburgerinnen weiterhin auf Ally Gudorf (persönliche Gründe), Laura Benkarth (schwanger), Nia Szenk (Muskelverletzung) und Tessa Blumenberg (Knieverletzung) verzichten.
Fölmli schnell zur Stelle
Einer der Freiburger Wechsel machte sich auch direkt bemerkbar. Lisa Kolb setzte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und legte den Ball in den Strafraum zurück. Dort nahm Svenja Fölmli Anlauf und erzielte schon nach wenigen Sekunden die 1:0-Führung (1.) des Sport-Clubs, der sofort druckvoll weitermachte. Einen Schuss von Alena Bienz von der Strafraumgrenze musste Jenas Torhüterin Jasmin Janning über die Latte lenken. Kurz darauf wurden auch die Gastgeberinnen erstmals gefährlich. Nach einem guten Spielzug durch die Mitte tauchte Olivia Alcaide im gegnerischen Strafraum auf. Die Schwedin scheiterte aber an der gut reagierenden Freiburger Torhüterin Rebecca Adamczyk. Kurz darauf traf Noemi Gentile mit einem Freistoß die Latte.
Für Freiburgs Luca Birkholz verlief die Rückkehr an ihre frühere Wirkungsstätte unglücklich. Die in Jena geborene U 23-Nationalspielerin, die im zurückliegenden Sommer vom FC Carl Zeiss in den Breisgau gewechselt war, musste schon nach etwas mehr als 20 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für sie kam Selina Vobian in die Begegnung. Trotz des unplanmäßigen Wechsels konnten die Gäste die Führung kurz darauf ausbauen. Den Schuss von Svenja Fölmli konnte Torhüterin Janning noch abwehren. Beim Abpraller reagierte aber Lisa Kolb am schnellsten und erhöhte auf 0:2 (34.).
Auch Jena kam im ersten Durchgang noch zu einer guten Chance. Alina Axtmann konnte aber im letzten Moment mit einer Grätsche gegen Olivia Alcaide klären. Stattdessen waren erneut die Freiburgerinnen erfolgreich. Eine Freistoßflanke von der rechten Seite verlängerte Svenja Fölmli in Richtung Tor, wo Ingibjörg Sigurdardottir den Ball aus kurzer Distanz zum 0:4 (42.) über die Linie drückte.
Vier Wechsel zur Pause
Für den zweiten Durchgang kamen beim FC Carl Zeiss Jena gleich vier neue Spielerinnen in die Partie. Suya Häring, Fiona Gaißer, Isabella Jaron und Elena Mühlemann ersetzten Josephine Bonsu, Nike Andersson, Noemi Gentile und Felicia Sträßer. Die erste Gelegenheit gehörte aber wieder dem SC Freiburg. Ingibjörg Sigurdardottir köpfte nach einer Ecke knapp vorbei. Auch der FC Carl Zeiss Jena näherte sich über eine Standardsituation an. Der Freistoß von Isabella Jaron ging aber über das Tor.
Auf der Gegenseite brachte Jenas Verteidigerin Lara Schenk nach einem Freistoß ihre Gegenspielerin Ingibjörg Sigurdardottir im Strafraum zu Fall. Sophie Nachtigall stellte mit dem fälligen Foulelfmeter auf 0:4 (62.). Der FC Carl Zeiss konnte aber fast unmittelbar wieder verkürzen. Lara Schenk spielte einen steilen Pass durchs Zentrum. Olivia Alcaide ließ den Ball für Isabella Jaron durch, die sich den Ball noch an Torhüterin Rebecca Adamczyk vorbeilegte und auf 1:4 (63.) verkürzte.
Auch in der Schlussphase suchten beide Teams weiterhin den Weg nach vorne. Im Anschluss an einen Freiburger Konter scheiterte Meret Felde an Jenas Torhüterin Jasmin Janning, die mit einer starken Beinabwehr das fünfte Gegentor verhinderte. Eine scharfe Hereingabe von Selina Vobian konnte Jasmin Janning noch zur Ecke ablenken. Kurz nachdem Nicole Ojukwu die Latte getroffen hatte, war Jenas Torhüterin aber doch noch ein fünftes Mal überwunden. Svenja Fölmli wurde freigespielt und sich die Chance auf ihren zweiten Treffer zum 1:5 (87.) nicht nehmen ließ. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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