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Anmelden, mitreden und mitgestalten

Du willst mitreden und deine Meinung einbringen? Das Amateurfußball-Barometer gibt dir eine Chance dazu. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und seine 21 Landesverbände ruft alle Fußballer*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen und Ehrenamtlichen an der Basis dazu auf, an den regelmäßigen Umfragen zu Fragestellungen des Amateurfußballs teilzunehmen.

Das Beteiligungstool ist im Oktober 2021 an den Start gegangen und setzt eine der zentralen Handlungsempfehlungen des Amateurfußball-Kongresses 2019 nach mehr Kommunikation und Beteiligung in die Tat um.

Angesprochen sind vor allem diejenigen, die sich in Fußballvereinen und -abteilungen engagieren - Ehrenamtliche von Vorsitzenden über Schatzmeister*innen bis hin zu Jugendleiter*innen, Trainer*innen, Spieler*innen oder auch Eltern von Nachwuchsspieler*innen. Die Ergebnisse der Umfragen sollen bei Entscheidungen in zentralen Fragen des Amateurfußballs helfen.

Jetzt registrieren und teilnehmen!

Du kannst dich jederzeit hier registrieren und damit Bestandteil unseres Amateurfußball-Panels werden. Du erhältst dann immer aktiv eine Benachrichtigung, sobald eine neue Umfrage im Amateurfußball-Barometer startet.

Die technische Umsetzung und Begleitung des Amateurfußball-Barometers übernimmt die SLC Management GmbH, die ein ähnliches Projekt bereits erfolgreich mit dem Bayerischen Fußball-Verband durchführt und darüber hinaus mit dem Bundesliga-Barometer eines der renommiertesten deutschen Sport-Panels betreibt.

BISHERIGE UMFRAGEN – ERGEBNISSE

Umfragezeitraum: 17. November bis 22. November 2021

Teilnehmer*innen: 6.284

Ausführendes Unternehmen: SLC Management

85 Prozent befürchten weitere Einschränkungen

Die Sorge vor gravierenden Einschnitten für das organisierte Sporttreiben in den Vereinen ist groß. Angesichts der bundesweit deutlich gestiegenen Infektionszahlen befürchten 85 Prozent der Befragten weitere Einschränkungen auch für den Freiluftsport.

Deutlich zu erkennen ist der Wunsch, weiterhin ein Sportangebot im Verein bieten und wahrnehmen zu können. Eine Einstellung des Trainingsbetriebs würden 75 Prozent klar ablehnen, eine flächendeckende Aussetzung des Spielbetriebs würde bei 62 Prozent auf kein Verständnis stoßen.

Geringes Ansteckungsrisiko im Freien als wichtigstes Argument

Anders verhält es sich in Bezug auf die gesellschaftlichen Aktivitäten im Vereinsleben. Hier signalisieren 68 Prozent der Umfrageteilnehmer*innen Verständnis, sollten diese mit Blick auf die Corona-Entwicklung bis auf Weiteres eingestellt werden.

Die Frage, ob sich der DFB und seine Landesverbände gegenüber der Politik gegen weitere Einschränkungen für den Amateurfußball einsetzen sollten, beantworten 75 Prozent der befragten Personen mit Ja. Gewichtigste Argumente für den Sport sind aus ihrer Sicht die geringe Ansteckungsgefahr beim Fußballspielen an der frischen Luft, untermauert durch eine wissenschaftliche Studie der Universität des Saarlandes, sowie die potenziellen Gesundheitsrisiken, die durch Bewegungsmangel entstehen.


  

Die Umfrage-Ergebnisse im Überblick (November 2021)

DFB

Umfragezeitraum: 20. Oktober bis 3. November 2021

Teilnehmer*innen: 3.481

Ausführendes Unternehmen: SLC Management

79,6 Prozent der Amateurfußballer*innen vollständig geimpft

80 Prozent der Teilnehmer*innen an der Umfrage sind nach eigener Auskunft geimpft, knapp drei Prozent sind genesen. 11,9 Prozent sind ungeimpft, rund fünf Prozent machten keine Angaben.

Bei der Frage nach der Impfsituation in der eigenen Mannschaft antworteten 34,4 Prozent, dass mehr als drei Viertel ihrer Teamkolleg*innen geimpft sind. Weitere 7,3 Prozent bezifferten die Impfquote in ihrer Mannschaft auf 100 Prozent.

43,2 Prozent kennen DFB-Impfkampagne "Schiri, ich hab' schon Gelb!"

88,2 Prozent der Befragten finden es richtig, dass der Deutsche Fußball-Bund mit einer eigenen Impfkampagne die Bereitschaft zum Impfen fördern möchte. Knapp 80 Prozent halten dies für wichtig bis sehr wichtig. Nach Meinung von 9,4 Prozent ist es nicht wichtig oder weniger wichtig.

Bekannt war die Kampagne zum Zeitpunkt der Umfrage 43 Prozent der Teilnehmer*innen. 65,6 Prozent der Befragten gefällt sie gut oder sehr gut, 13 Prozent gefällt sie nicht.


  

Die Umfrage-Ergebnisse im Überblick (Oktober/November 2021)