Talentförderung geht nur Hand in Hand

Die Talentförderung des deutschen Fußballs ist in ihrer Struktur weltweit einzigartig. Sie ist ein Produkt der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Deutschem Fußball-Bund (DFB), Deutscher Fußball-Liga (DFL), den Landesverbänden, den Vereinen und der Basis. Viele Institutionen wie Talentförderprogramm, Leistungszentren, Eliteschulen des Fußballs, Landesauswahlen, Trainerausbildung, Spielbetrieb und Juniorennationalmannschaften kooperieren erfolgreich.

Bei einem jungen Talent kann man nicht bzw. nur sehr schwer vorhersagen, wie es sich in seiner Leistungsfähigkeit entwickeln wird. Aus diesem Grund ist es notwendig eine optimale Ausbildung für die verschiedenen Entwicklungsverläufe anzubieten. Für jeden Entwicklungstyp, ob Früh- oder Spätentwickler, gibt es einen professionellen Ausbildungsweg. Es gibt nicht eine Institution, die für Nachwuchsförderung allein verantwortlich ist. Erst die Abstimmung der einzelnen Institutionen sorgt für den nachhaltigen Erfolg.



Das Talentförderprogramm bildet die erste systematische Förderstufe. Das dichte und flächendeckende Netz an 366 Stützpunkten in allen Regionen ermöglicht es Talente im besten Lernalter zu sichten und zu fördern.
Die Leistungszentren haben als sportliche Anlaufstation für die regionalen Spitzentalente die zentrale Funktion, junge Spieler mit Lizenzspieler-Perspektive bestmöglich zu fördern. Ein hochprofessionelles Umfeld mit Zertifizierungssystem ist der Kern, um die Perspektivspieler auf spätere Qualitätsanforderungen im Lizenzfußball vorzubereiten.
Die Eliteschulen des Fußballs ermöglichen es den Spitzentalenten die Doppelbelastung zu meistern, denn sie müssen zeit- und belastungsintensive sportliche Anforderungen mit der schulisch-beruflichen Ausbildung koordinieren, um auch jenseits einer möglichen, aber letztlich unsicheren Fußballkarriere eine chancenreiche Lebensperspektive zu haben. Eliteschulen des Fußballs helfen Talenten dabei, diese Herausforderung zu meistern.


Talentpyramide ©