DFB-Steuerhandbuch 2015 als Onlineversion

Fußballvereine unterliegen einer Vielzahl steuerlicher Regelungen. Wer hier den Überblick behalten will, findet im Steuerhandbuch des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) grundlegende Orientierung. Der Ratgeber wird von der DFB-Kommission für Steuern und Abgaben unter der Leitung von Prof. Gerhard Geckle herausgegeben und den angeschlossenen Verbänden und Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt. Gerade ist die zehnte Auflage erschienen, veröffentlicht wird sie erstmals elektronisch im Internet.

Mit dieser zeitgemäßen Publikation unterstützt der DFB die aktiven Landesverbände als Ansprechpartner der Fußballvereine, aber auch die Klubs selbst. Immerhin gibt es in Deutschland davon mehr als 25.000, mit über zwei Millionen Engagierten. Vor allem für Schatzmeister, Vorstände und Mitarbeiter in der Buchhaltung der Vereine und Verbände dürfte der Onlineratgeber eine wertvolle Informationsquelle werden - zumal nicht nur Vereinsrechtsexperten, sondern auch Praktiker aus dem DFB daran mitgearbeitet haben.

"Handbuch beantwortet wichtige Fragen und bietet Hilfestellung"

"Das DFB-Steuerhandbuch beantwortet wichtige Fragen und bietet Hilfestellung in der Erfüllung der gesetzlichen Bestimmungen", erklärt DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel das Konzept. Dabei habe die digitale Ausgabe etliche Vorteile, wie Prof. Geckle betont: "Wer sich über steuerliche Vorgaben informieren oder vor Veranstaltungen die Rahmenbedingungen abstecken will, kann jetzt online auf eine moderne, umfassende Beratungsdatenbank zugreifen. Mit der Sicherheit, dass er Steuerwissen auf rechtlich aktuellem Stand vorfindet." Online kann der Nutzer aber auch bequem nach Stichwörtern suchen oder Muster und Arbeitshilfen - vom Afa-Rechner bis zur Spendenbestätigung - herunterladen beziehungsweise sofort anwenden.

Das Handbuch selbst zeichnet sich durch eine systematische und kompakte Darstellung der wichtigsten Grundsätze und Vorgaben der Vereinsbesteuerung und des Gemeinnützigkeitsrechts aus. Komplexe Sachverhalte und Spezialfälle im Vereinsfußball werden an Beispielen verständlich. So ist etwa steuerlich zu differenzieren, ob man einem ausgeliehenen Sportler nur die Fahrtkosten oder eine monatliche Vergütung zahlt. Und wenn an Mitglieder des Fußballklubs Fanartikel verkauft werden, gilt dies nicht mehr als Zweckbetrieb - der Verkauf von Vereinsabzeichen an Mitglieder hingegen schon.

Umgesetzt hat das Steuerhandbuch des DFB die Haufe Gruppe aus Freiburg. Der Zugang ist denkbar einfach: Wer das Nachschlagewerk für seine Verbands- oder Vereinsarbeit nutzen will, muss sich nur einmalig auf https://steuerhandbuch.dfb.de registrieren.