© 2010 Getty Images

Wissenschaft beim DFB

Wissenschaft schießt keine Tore, aber ohne Erneuerung des Wissens um den Fußball als Sportart und Organisation wird der DFB auf Dauer im Wettbewerb der Sportarten untereinander und im internationalen Wettbewerb nicht erfolgreich bestehen können. Daher arbeitet der DFB eng mit Forschungseinrichtungen sowie einer Arbeitsgruppe von wissenschaftlichen Beratern zusammen, um Entwicklungen auf verschiedenen wissenschaftlichen Gebieten aufzugreifen und für den Fußball nutzbar zu machen.

Der Fußball bedarf wissenschaftlicher Unterstützung – in seiner vollen Breite aus dem Kanon aller wissenschaftlichen Disziplinen. Besonders wichtig scheinen die Erkenntnisse für den Leistungsfußball, der national, aber auch international die Marke des Deutschen Fußball-Bundes ist. So kann man in Anlehnung an die Augsburger Thesen zur wissenschaftlichen Unterstützung des Spitzensports in Deutschland (September 2004) folgende Forderungen aufstellen:

  • Der Fußball – als Sportart und als Organisation – ist auf verstärkte wissenschaftliche Unterstützung angewiesen, um seine nationale Stellung zu festigen und international konkurrenzfähig zu bleiben.
  • Wissenschaftliche Hilfen für den Fußball umfassen ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Aktivitäten; dabei ist insbesondere auf Interdisziplinarität und Umsetzbarkeit zu achten.
  • Um eine Ressourcen verträgliche wissenschaftliche Unterstützung sicher zu stellen, bedarf es der Kontakte zu möglichst vielen Arten wissenschaftlicher Einrichtungen. Nur so kann das Beste zum günstigsten Preis erreicht werden.
  • Wissenschaftliche Unterstützung sollte zentral koordiniert werden, aber viel Freiraum für Eigeninitiativen belassen, um so Wettbewerb um die besten Ideen zu ermöglichen.
  • Als Schnittstelle zwischen Fußball und Fußballern kommt den Trainern und ihrer Ausbildung eine zentrale Rolle zu.