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Best Practice Beispiele

Mehr als 400 Fußballvereine aus Deutschland nahmen am DFB Umweltcup 2012 teil und verwirklichten dabei über 1.400 Ideen für den Umwelt- und Klimaschutz.

1. Platz: SG Sonnenhof Großaspach (Baden-Württemberg, Regionalliga Südwest)

Der Regionalligist setzte auf eine Photovoltaik-Anlage auf dem Stadiondach und soziales Engagement im Gemeindeleben. Dazu gehörten auch Aufräumarbeiten. 29 Ideen der DFB-Umweltkampagne setzte der Sieger insgesamt um.

Thomas Deters, Geschäftsführer des Regionalligaklubs in Sonnenhof, lobte auf der Preisverleihung den Anschub durch die DFB-Kampagne: „Als Verein braucht man manchmal die erste Idee. Der Umweltcup war so ein Anstoß. Unser Stadion liegt mitten in der Freizeitanlage Fautenhau, einem Waldgebiet. Wir stehen also in der Verantwortung. Mit dem Ausbau des Stadions für die Regionalliga haben wir eine Zisterne gebaut, damit beregnen wir heute den Rasen und betreiben alle Urinale.“ Er sieht nicht nur die eingesparten Kosten. „Dieser Titel ist auch ein greifbarer Imagegewinn für unseren Verein“, so Deters: „Wenn neues Briefpapier gedruckt wird, dann nur auf Recycling-Papier und mit dem Briefkopf 'Deutscher Umweltmeister 2012'.“

2. Platz: 1. FC Heidenheim (Baden-Württemberg, 3. Liga)

Wie auch der Erstplatzierte punktete der 1. FC Heidenheim durch sein umweltfreundliches Stadion. Petra Saretz vom Tabellenfünften der 3. Liga sagte bei der Preisverleihung: „Energiesparen bedeutet Geldsparen. Bei uns verdreht keiner mehr die Augen, wenn wir mit einer neuen Umwelt-Idee ankommen.“

3. Platz: SV Knudde 88 Giekau (Schleswig-Holstein, Kreisliga Plön)

Der schleswig-holsteinische Klub setzte 60 einzelne Umweltschutz-Ideen um, von der Zuganreise bei Auswärtsspielen bis zu den Nistkästen am Vereinsheim. Nebenbei pflanzten die Giekauer noch 1000 Bäume.

Mehr Informationen

Mehr Informationen zum UmweltCup 2012 finden Sie in der Rubrik "Bisherige Aktivitäten"