Bisherige Aktivitäten

Schon seit einigen Jahren engagiert sich der DFB für die Berücksichtigung von Umweltaspekten im Fußball. Ein wichtiger Meilenstein war das Umweltkonzept Green Goal zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Erstmals in der Geschichte einer WM wurde ein umfassendes Konzept zur Vermeidung und Reduktion von negativen Umweltauswirkungen umgesetzt. Die weltweit positive Resonanz hat nicht nur Maßstäbe für nachfolgende Weltmeisterschaften gesetzt, sondern das Thema auch innerhalb des DFB verankert.

Daher war es für den DFB selbstverständlich, im Rahmen der FIFA Frauen-WM 2011 erneut ein ambitioniertes Umweltkonzept umzusetzen, um damit an die Erfolge von 2006 anzuknüpfen. Durch Green Goal 2011 konnten dem Umweltkonzept weitere wichtige Bausteine wie beispielsweise die Sensibilisierung der Zuschauer hinzugefügt werden.

Aufgrund des erfolgreichen Umweltengagements im Rahmen der Frauen-WM 2011 wurde die AG Umwelt des DFB ins Leben gerufen. Deren erstes Projekt bestand darin, den Gedanken des Umwelt- und Klimaschutzes in die Breite der Amateurvereine zu tragen. So entstand der im Jahr 2012 stattgefundene DFB UmweltCup. Anhand von 90 Ideen wurde aufgezeigt, welche praktischen Maßnahmen Fußballvereine ergreifen können, um z.B. Energie effizient zu nutzen oder einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten.