DIE PARTNER DES DFB BEIM UMWELTSCHUTZ

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist der Dachverband des organisierten Sports in Deutschland. Zum DOSB gehören 100 Mitgliedsorganisationen (Landessportbünde, Spitzenverbände sowie Verbände mit besonderen Aufgaben), in denen mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in knapp 90.000 Turn- und Sportvereinen organisiert sind.

Zu den vielfältigen Aufgaben des Verbandes zählen der Leistungs- und Jugendsport genauso wie die Sportentwicklung. Hierzu gehören ebenfalls die Entwicklung und Förderung von Sportstätten sowie zeitgemäßer Umwelt- und Naturschutz im und durch Sport. Der DFB arbeitet mit dem DOSB unter anderem in einer Arbeitsgruppe zum Thema Mikroplastik zusammen.

Öko-Institut Darmstadt

Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Öko-Institut berät den Deutschen Fußball-Bund seit 2000.

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Vereinte Nationen

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) wacht über die Einhaltung des Übereinkommens von Paris. Dort haben sich über 200 Nationen verpflichtet, die Erderwärmung deutlich unter 2°C zu halten und weitere Anstrengungen zu unternehmen, den Temperaturanstieg auf 1,5°C gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. 2018 veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) einen Bericht, der die Existenz des Klimawandels und seine ernsthafte Bedrohung für Menschheit bestätigte. Wenn wir alle unseren Teil dazu beitragen, ist es noch möglich, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und damit gefährliche Auswirkungen des Klimawandels wie Dürre, Anstieg des Meeresspiegels, Flutkatastrophen, extreme Trockenperioden und instabile Wettermuster zu verhindern. Um unseren Planeten zu retten, müssen alle Bereiche der Gesellschaft mithelfen, die Treibhausgas-Emissionen in den nächsten zehn Jahren zu halbieren und den Kohleausstieg bis spätestens 2050 abzuschließen. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, auch der Sport.

Der Rahmenplan Sport für Klima wurde auf der UN-Klimakonferenz mit dem Ziel aus der Taufe gehoben, den Sport zu mobilisieren, eine aktive Rolle im Kampf gegen den Klimawandel zu übernehmen. Der DFB ist als 100. Sportorganisation weltweit dieser Klimaschutzinitiative der Vereinten Nationen beigetreten. Der Rahmenplan wurde inzwischen von über 140 Regierungsbehörden, Vereinen und Sportverbänden wie der FIFA und der UEFA unterzeichnet.