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Neues Trainer-Modell bei U-Nationalmannschaften

Im Bereich der DFB U-Nationalmannschaften kommt es seit der Saison 2016/2017 zu einem neuen Trainer-Modell. Seitdem greift ein Drei-Jahres-Rhythmus, so dass die Trainer den jeweiligen Jahrgang von der U 15 bis zur U 17 begleiten, bevor sie anschließend wieder einen neuen U 15-Jahrgang übernehmen. Das gleiche Prozedere gilt auch für den Bereich der U 18 bis zur U 20. Einzig die U 21-Nationalmannschaft mit Trainer Stefan Kuntz ist von dieser Rotation ausgenommen.

Hrubesch: "Kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglichen"

"Wir möchten sowohl den Spielern als auch den Trainern eine kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglichen", erklärt DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch, dem die U-Teams unterstellt sind. "Die Trainer kennen ihre jeweiligen Jahrgänge am besten, sie sind ein eingespieltes Team. Von dem neuen Rhythmus erhoffen wir uns eine noch bessere Förderung."

Bei seiner Arbeit als Sportdirektor wird Horst Hrubesch vor allem von Joti Chatzialexiou (Administrativer Leiter U-Teams), Meikel Schönweitz (Sportlicher Leiter U-Teams) und Marcus Sorg (Leiter Übergangsbereich) unterstützt. Sie dienen als Ansprechpartner für alle sportlichen und organisatorischen Themen, die rund um die U-Nationalmannschaften anfallen.

"Unsere Aufgabe besteht darin, den Spielern die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten beim DFB zu bieten, sie langfristig zu begleiten und im optimalen Fall an die A-Nationalmannschaft heranzuführen. Das beste Beispiel für die gute Zusammenarbeit beim DFB war die Verzahnung der U 21 mit der A-Nationalmannschaft im Sommer 2017, als wir mit beiden Teams den Titel holen konnten."

In den nächsten Jahren soll an den sportlichen Erfolg aus der Saison 2016/2017, als sich alle U-Teams für die jeweiligen Europa- und Weltmeisterschaften im Nachwuchsbereich qualifiziert haben, angeknüpft werden – mit und durch das neue Trainer-Modell.