Bei Bundesliga-Abstieg: Was passiert mit zweiten Mannschaften?

Die Frage kommt immer wieder auf - spätestens, wenn es in der Saison auf die Zielgerade geht: Welche Auswirkungen hat es auf eine zweite Mannschaft in der 3. Liga, wenn das Profiteam desselben Klubs aus der Bundesliga absteigt? Konkretes Beispiel in der laufenden Spielzeit: Was passiert, wenn Werder Bremen absteigt? Oder wenn der Hamburger SV in die 2. Bundesliga muss und die zweite Mannschaft des HSV gleichzeitig sportlich den Aufstieg in die 3. Liga schafft. Worauf ist bei der Klassenzugehörigkeit von zweiten Mannschaften grundsätzlich zu achten? DFB.de liefert alle wichtigen Antworten.

Fall 1: Die zweite Mannschaft eines Bundesligisten spielt in der 3. Liga. Der Bundesligist steigt ab.

Dieses Szenario hat keine Auswirkungen auf die Klassenzugehörigkeit der zweiten Mannschaft. Sie bleibt in der 3. Liga - vorausgesetzt, sie belegt sportlich einen Nichtabstiegsplatz und erhält die offizielle Zulassung nach der Prüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit durch den DFB. Bedeutet: Auch wenn Werder Bremen absteigt, würde Werder II in der 3. Liga bleiben - sofern die zweite Mannschaft der Bremer am Saisonende mindestens Platz 17 belegt. Aktuell liegt Werder II als 18. jedoch auf einem sportlichen Abstiegsplatz. Grundsätzlich gilt: Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen dürfen in der 3. Liga spielen. Bei den Lizenzvereinen handelt es sich um alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga.

Fall 2: Die zweite Mannschaft eines Zweitligisten spielt in der 3. Liga. Der Zweitligist steigt ab.

In diesem Fall muss sich die zweite Mannschaft aus der 3. Liga verabschieden, da zwei Teams eines Klubs in derselben Spielklasse nicht erlaubt sind. Die zweite Mannschaft müsste dann sogar bis in die Oberliga (5. Liga) absteigen. Denn: Die Statuten sehen vor, dass zweite Mannschaften von Drittligisten nicht in der Regionalliga (4. Liga) spielen dürfen. Ein Beispiel: Würde die SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga absteigen, müsste die zweite Mannschaft der Fürther unabhängig von ihrer Platzierung automatisch die Regionalliga Bayern verlassen und in der Bayernliga an den Start gehen.

Fall 3: Ein Bundesligist erhält keine Lizenz für die neue Saison, aber eine Zulassung für die 3. Liga. Was passiert mit seiner zweiten Mannschaft in der 3. Liga?

Siehe Fall 2. Die zweite Mannschaft muss den Gang in die Oberliga antreten.

Was ist bei zweiten Mannschaften von Drittligisten grundsätzlich zu beachten?

Siehe Anmerkungen in Fall 2. Die zweiten Mannschaften von Drittligisten dürfen maximal in der Oberliga (5. Liga) antreten. Für die Regionalliga sind die zweiten Mannschaften von Drittligisten nicht zugelassen. Ein Aufstieg in die Regionalliga (und dann auch in die 3. Liga) ist erst möglich, wenn das Profiteam des betreffenden Klubs den Sprung in die 2. Bundesliga schafft.

Was gilt für zweite Mannschaften von Amateurklubs?

In der Regel dürfen bei den Männern sowie bei den Frauen zwei Teams eines Klubs nicht in derselben Spielklasse vertreten sein. Bedeutet: Die zweite Mannschaft eines Regionalligisten kann maximal in der Oberliga spielen, die zweite Mannschaft eines Oberligisten (5. Liga) maximal in der 6. Liga. Eine Ausnahme bildet die niedrigste Liga des jeweiligen Fußballkreises: Hier dürfen mehrere Teams eines Klubs antreten.

[jb]

Die Frage kommt immer wieder auf - spätestens, wenn es in der Saison auf die Zielgerade geht: Welche Auswirkungen hat es auf eine zweite Mannschaft in der 3. Liga, wenn das Profiteam desselben Klubs aus der Bundesliga absteigt? Konkretes Beispiel in der laufenden Spielzeit: Was passiert, wenn Werder Bremen absteigt? Oder wenn der Hamburger SV in die 2. Bundesliga muss und die zweite Mannschaft des HSV gleichzeitig sportlich den Aufstieg in die 3. Liga schafft. Worauf ist bei der Klassenzugehörigkeit von zweiten Mannschaften grundsätzlich zu achten? DFB.de liefert alle wichtigen Antworten.

Fall 1: Die zweite Mannschaft eines Bundesligisten spielt in der 3. Liga. Der Bundesligist steigt ab.

Dieses Szenario hat keine Auswirkungen auf die Klassenzugehörigkeit der zweiten Mannschaft. Sie bleibt in der 3. Liga - vorausgesetzt, sie belegt sportlich einen Nichtabstiegsplatz und erhält die offizielle Zulassung nach der Prüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit durch den DFB. Bedeutet: Auch wenn Werder Bremen absteigt, würde Werder II in der 3. Liga bleiben - sofern die zweite Mannschaft der Bremer am Saisonende mindestens Platz 17 belegt. Aktuell liegt Werder II als 18. jedoch auf einem sportlichen Abstiegsplatz. Grundsätzlich gilt: Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen dürfen in der 3. Liga spielen. Bei den Lizenzvereinen handelt es sich um alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga.

Fall 2: Die zweite Mannschaft eines Zweitligisten spielt in der 3. Liga. Der Zweitligist steigt ab.

In diesem Fall muss sich die zweite Mannschaft aus der 3. Liga verabschieden, da zwei Teams eines Klubs in derselben Spielklasse nicht erlaubt sind. Die zweite Mannschaft müsste dann sogar bis in die Oberliga (5. Liga) absteigen. Denn: Die Statuten sehen vor, dass zweite Mannschaften von Drittligisten nicht in der Regionalliga (4. Liga) spielen dürfen. Ein Beispiel: Würde die SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga absteigen, müsste die zweite Mannschaft der Fürther unabhängig von ihrer Platzierung automatisch die Regionalliga Bayern verlassen und in der Bayernliga an den Start gehen.

Fall 3: Ein Bundesligist erhält keine Lizenz für die neue Saison, aber eine Zulassung für die 3. Liga. Was passiert mit seiner zweiten Mannschaft in der 3. Liga?

Siehe Fall 2. Die zweite Mannschaft muss den Gang in die Oberliga antreten.

Was ist bei zweiten Mannschaften von Drittligisten grundsätzlich zu beachten?

Siehe Anmerkungen in Fall 2. Die zweiten Mannschaften von Drittligisten dürfen maximal in der Oberliga (5. Liga) antreten. Für die Regionalliga sind die zweiten Mannschaften von Drittligisten nicht zugelassen. Ein Aufstieg in die Regionalliga (und dann auch in die 3. Liga) ist erst möglich, wenn das Profiteam des betreffenden Klubs den Sprung in die 2. Bundesliga schafft.

Was gilt für zweite Mannschaften von Amateurklubs?

In der Regel dürfen bei den Männern sowie bei den Frauen zwei Teams eines Klubs nicht in derselben Spielklasse vertreten sein. Bedeutet: Die zweite Mannschaft eines Regionalligisten kann maximal in der Oberliga spielen, die zweite Mannschaft eines Oberligisten (5. Liga) maximal in der 6. Liga. Eine Ausnahme bildet die niedrigste Liga des jeweiligen Fußballkreises: Hier dürfen mehrere Teams eines Klubs antreten.

###more###