Grundaufstellungen im 7 gegen 7

Bei der Wahl der Grundaufstellung gibt es verschiedene Optionen, die sich dem Trainer anbieten. Jede Grundaufstellung fördert spezielle Eigenschaften bzw. die Entwicklung bestimmter Spielertypen.

Mit der Grundaufstellung das Team fördern

Der Trainer sollte sich bewusst machen mit welcher Grundaufstellung er seine Spieler bestmöglich ausbilden kann. Es ist also nicht bloß eine Frage der Philosophie; bestimmte Spieler fühlen sich auf bestimmten Positionen wohl. Die Wahl der Grundaufstellung muss also auch die Spieler individuell berücksichtigen und wie sie am besten gefördert werden können.

In 3 Reihen spielen

Mit dem Übergang zu den D-Junioren wechseln die Kinder auf ein größeres Feld mit mehreren Spielern. Um schon in dieser Altersklasse den Wechsel vorzubereiten, sollte die Grundaufstellung unbedingt in drei Reihen organisiert sein.

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Diese Ausrichtung bringt die zwei verteidigenden Spieler vermehrt in 1-gegen-1-Situationen. So werden sie insbesondere in ihrem defensivem Zweikampfverhalten geschult. In der Offensive werden sie darüber hinaus dazu verleitet, den Torwart einzubinden, um Gegnerdruck auszuweichen; diese Formation fördert also ebenfalls das zusammenspiel mit dem Torwart. Durch die drei angreifenden Spieler wird vor allem das Spiel in die Tiefe gefördert. Hier gibt es immer Anspielstationen.

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Auch hier werden die zwei verteidigenden Spieler vermehrt in 1-gegen-1-Situationen gefordert. Im Ballbesitz haben die Verteidiger jedoch gute Anspielmöglichkeiten im Mittelfeld und werden somit ermutigt, entschlossen in die Spielfeldmitte zu passen. Die mittlere Dreierreihe fördert dagegen das Zusammenspiel im stark besetzten Mittelfeld. Mit einem Angreifer in vorderster Reihe wird gerade dieser darin geschult Anspielmöglichkeiten für sich zu erkennen und somit Bälle in der Tiefe zu fordern.

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Der Vorteil dieser Grundaufstellung ist, dass die Spieler der hinteren 3er-Reihe sich in das Offensivspiel einschalten können. Da sie von zwei weiteren Mitspielern abgesichert werden, können sie mutig und entschlossen in Zweikämpfe auf den Flügeln gehen. Auch der zentrale Spieler kann durch die Rückendeckung seiner Mitspieler selbstbewusst in das Zentrum vorstoßen und so den Ball nach vorne tragen.

Die dritte Reihe ist der nächste Schritt

Während ein 3-3-System für F-Junioren einfach und leicht nachzuvollziehen ist, sollten E-Junioren nun den nächsten Schritt gehen. Mit der dritten Reihe gehen sie somit einen Schritt weiter hin zum Fußball auf dem großen Feld.