Österreichs Rekordnationalspieler coacht Talente

In Österreich gibt es insgesamt 29 LAZ-Standorte. Dort eifern die Talente ihren Vorbildern aus der heimischen Bundesliga oder den europäischen Top-Ligen nach, doch nur an einem Standort war solch ein Idol auch gleichzeitig ihr Trainer: Österreichs Rekord-Nationalspieler Andreas Herzog, früher Deutscher Meister mit dem SV Werder Bremen und UEFA-Cup-Sieger mit Bayern München, heute Nationaltrainer Israels, gehörte 2017 zum festen Trainerteam am LAZ Admira. Ein Star zum Anfassen für die Kids, und vor allem einer, dem man gerne zuhört und von dem man sämtliche Tipps und Tricks förmlich aufsaugt.


Hohe Trainingsqualität

Die Landesausbildungszentren bestehen allerorts aus einem Hauptkader (U13/U14) mit 18 Spielern und einem Vorstufenkader (U11/U12) mit 25 Spielern. Da beide viermal (Hauptkader) bzw. zweimal (Vorstufenkader) wöchentlich am LAZ trainieren, sind die Kinder in ihren Stammvereinen in der Regel nur noch im Wettspielbetrieb aktiv. Im Gegenzug verspricht Leo Schlögl, Sportlicher Leiter des LAZ Admira, höchste Trainingsqualität – so gehören neben ausgebildeten Trainern (mindestens B-Lizenz) auch Torwart-, Motorik-, Individualtrainer und Ärzte zum Funktionsteam.

Nach seiner Zeit als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann wurde auch Herzog angesprochen, ob er den Talenten zur Seite stehen will. Sein Sohn wurde im LAZ Admira geschult und Herzog hatte Freude daran, mit den wissbegierigen und motivierten Kindern zu arbeiten – und wenn eine 'Fußball-Legende' Hinweise zum 1 gegen 1 mit Gegner im Rücken gibt, hören alle ganz genau zu.


Früher Profi, heute Kindertrainer

'Fußballtraining Junior', das Magazin für Kindertrainer, schaut auch immer mal wieder über den Tellerrand. Für die Ausgabe 5/2017 begleiteten die Redakteure Fußball-Legenden wie Karl-Heinz Riedle, Andy Herzog, Lukas Sinkiewicz und Martin Stranzl, die ihr Wissen nicht nur im Profi-Bereich, sondern auch an der Seitenlinie im Kinder- und Juniorenfußball weitergeben. Das Magazin gibt weitreichende Tipps zum Kinderfußball. Weitere Informationen zum 1 gegen 1 mit Gegner im Rücken sind zudem unter 'Themenverwandte Links' zusammengestellt.