Das Team erreichen wie Jupp Heynckes

Meistertrainer Jupp Heynckes ist beim FC Bayern München auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Im Alter von 72 Jahren! Und von einer Woche auf die andere scheinen die Profis eine ganz andere Mentalität an den Tag zu legen. Sie haben plötzlich wieder Spaß an ihrem Beruf, titelten die Gazetten. Am Wochenende dann die erste sportliche Bewährungsprobe: Mit 5:0 (2:0) fegten die Bayern-Profis den SC Freiburg aus der Arena. Was hat sich an der Säbener Straße in den vergangenen Tagen abgespielt? Was kann man als Trainer aus den Abläufen in München lernen?

Ein wichtiger Fakt: Jupp Heynckes ist vielen altgedienten Bayern-Spielern bestens bekannt. Seine Erfolge sind unantastbar. Und so erkannte auch Joshua Kimmich: "Es gab keine Alibis mehr." Eine rege Kommunikation ist für den Trainer eine Grundlage für schnelle Erfolge. Es gilt, die Gegebenheiten im neuen Umfeld schnell herauszufinden – wenngleich diese Jupp Heynckes natürlich im Falle des FC Bayern ebenfalls gut bekannt waren. Dies ist ebenfalls ein Indikator dafür, warum sich der Erfolg so schnell einstellte.

Eine gute Stimmung im Team ist derweil die Grundvoraussetzung für gute Leistungen. Und außerdem bedarf es in jeder großen Gruppe klarer Hierarchien, die zuletzt beim FC Bayern unter Carlos Ancelotti das ein oder andere Mal etwas ins Wanken geraten sind (Leistungsträger wie Müller, Robben, Ribéry fanden sich häufig auf der Bank wieder).

Unter 'Themenverwandte Links' haben wir einige Beiträge zusammengestellt, die dem Trainer bei der Übernahme einer neuen Aufgabe behilflich sein können, um die Mannschaft näher kennenzulernen und ein echtes Team zu bilden. Auch wenn die Situation im eigenen Team gerade verfahren ist, lässt sich die ein oder andere Methode sicher dazu nutzen, die Lage zumindest wieder ein wenig zu entspannen. Mit den richtigen Spielern im Rücken lassen sich schließlich auch die Trainingsziele wieder wesentlich besser umsetzen. Und dann stellt sich auch sicher der gewünschte Erfolg wieder ein!