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Christian Wück

Christian Wück wird am 9. Juni 1973 im unterfränkischen Werneck geboren. Am 20. Oktober 1990 feiert der Offensivspieler als damals drittjüngster Spieler der Bundesliga-Geschichte sein Debüt für den 1. FC Nürnberg. In der Folgesaison gelingen Wück, obwohl oft nur eingewechselt, bereits sieben Bundesligatore. In seiner weiteren Karriere schnürt Wück noch für den Karlsruher SC, den VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld die Fußballschuhe. In Bielefeld, wo er auch nach seiner Karriere wohnhaft bleibt, muss Wück seine Karriere aus Verletzungsgründen im Alter von nur 29 Jahren beenden. Wück baut allerdings parallel bereits vor, studiert Sportmanagement und erwirbt zwei Jahre später zusätzlich den Abschluss als Sportfachwirt.

Mit dem DFB kommt Wück erstmals in Kontakt, als er zu 14 Spielen der U 21-Nationalmannschaft berufen wird, für die ihm vier Tore gelingen. Seine Trainerkarriere startet der Ex-Profi zur Saison 2006/2007 als Co-Trainer von Rot Weiss Ahlen, wo er ein Jahr später das Amt des Cheftrainers übernimmt und mit den A-Jugendlichen Marco Reus und Kevin Großkreuz direkt in die 2. Bundesliga aufsteigt. Über die Station Holstein Kiel landet Wück im November 2011 als Co-Trainer bei der U 16-Nationalmannschaft. In der Folgesaison übernimmt Wück dann das Amt des U 16-Nationaltrainers.

Profil: Christian Wück ist mittlerweile schon einige Jahre beim DFB und dort in zwei Bereichen zum gefragten Spezialisten gereift. Einerseits verfügt er über etliche Turniererfahrungen und hat viele Entwicklungen im Übergang vom Aufbau- zum Leistungsbereich miterlebt. Andererseits hat er sich neben seinen IT-Fähigkeiten durch sein akribisches Einarbeiten in die DFB-Spielphilosophie als Experte für Spielanalyse, Gegneranalyse und Benchmarking entwickelt und besitzt somit ein breites Feld taktischer und technischer Lösungsmöglichkeiten.