Sportliche Leitung

23 Fußball-Lehrerinnen und -Lehrer arbeiten als DFB-Trainer an entscheidender Stelle. Sie sind nicht nur für die Betreuung der 15 Nationalmannschaften, sondern auch für die Trainer-Aus- und -Fortbildung zuständig.

Das, wofür der DFB in erster Linie steht, ist der Sport. Die Leistungen der Nationalmannschaften sind die Visitenkarte des Verbandes. Dass die stimmen, dafür tragen die Trainer die Verantwortung. Deswegen stellt der DFB höchste Ansprüche an seine – im wahrsten Sinne des Wortes – leitenden Mitarbeiter. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass alle DFB-Trainer im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz sind und große Erfahrung als Aktiver oder Trainer gesammelt haben.

Das gilt natürlich zuvorderst für Martina Voss-Tecklenburg und Joachim Löw, die dem Trainerstab im weiblichen beziehungsweise männlichen Bereich vorstehen. Sie haben Kompetenzteams aufgebaut, die gut miteinander verzahnt sind.

Bei der Nationalmannschaft steht Marcus Sorg Löw als erster Ansprechpartner zur Seite.

Das Trainerteam der Nationalmannschaft komplettiert Andreas Köpke. Der Bundestorwarttrainer ist seit 2004 im Amt und zählt zu den engsten Beratern von Joachim Löw. Als Profi absolvierte er 346 Bundesliga-Spiele für Hertha BSC, den 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt. In 59 Länderspielen hütete Andreas Köpke das Tor der DFB-Auswahl. Bei der WM 1990 stand er im Kader, der die Weltmeisterschaft gewann. Beim Gewinn der Europameisterschaft 1996 war er die Nummer 1.

Seit dem Ausscheiden von Horst Hrubesch nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ist der ehemalige Nationalspieler Stefan Kuntz Cheftrainer der U 21-Nationalmannschaft. Der Europameister von 1996 kehrte nach seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern auf die Trainerbank zurück.

Im Junioren-Bereich sind Frank Kramer, Meikel Schönweitz, Guido Streichsbier, Michael Prus, Michael Feichtenbeiner und Christian Wück für den DFB tätig.